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Dieser Artikel ist Teil der Serie In der Matrix.

VIII. Kriegsspiele

Kriege sind eine Grundvoraussetzung für das System und erfüllen verschieden Funktionen:

•  Sie sind eine gute Einnahmequelle, wie bereits erwähnt.

•  Sie verändern wie gewünscht die Machtstrukturen.

•  Sie machen die Menschen gefügig.

Seit Beginn des Aufstieges der Familie Rothschild war Krieg eine ihrer Haupteinnahmequellen. Es fing an mit dem 'rent-a-troop-business' von Prinz Wilhelm, über die Finanzierung von sowohl Wellington als auch Napoleon, der Finanzierung beider Seiten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und führt sich bis heute fort. Ihre Philosophie entspricht der hegelianischen: Man konstruiere sowohl die These als auch die Antithese und mache sich in diesem „konstruktiven Chaos" durch die Synthese zum Herrn der Situation.

Man fördert entweder den Zwist zweier bereits existierender oppositioneller Parteien, oder aber, wenn solche Parteien noch nicht existieren, erschafft man sie selber, wie z.B. Kommunismus und Kapitalismus. Durch die Manipulation des Konfliktes erreicht man schließlich sein Ziel, d.h. die Konditionen, die man anstrebt.

Für die Banksters sind dies, neben der Dominanz in finanzieller Hinsicht, vor allem zwei Dinge:

•  Errichtung des Thrones Davids in Jerusalem und

•  Weltherrschaft, ersteres Voraussetzung für das zweite.

Es gibt zwei Hauptfronten:

Die Front in Europa und Amerika, um sich dieser Staaten als Werkzeuge bedienen zu können, denn sie sind die mächtigsten der Welt. Mit ihnen unter Kontrolle, stellt der Rest der Welt kein großes Problem dar. Ihre dafür nötigen Marionetten verpassen sie eine Hirnwäsche in bestimmten Freimaurerlogen, die sie beherrschen.

Die Front in Palästina, um den Thron Davids zu errichten. Zur ‚Befreiung Palästinas' und der Errichtung des Staates Israel, war es zunächst notwendig, das Osmanische Reich zu vernichten insbesondere das Kalifat, um die Muslime führerlos zu machen.

Sie begannen nun ein geniales Intrigenspiel.

Phase I (9 Millionen Tote)

Sie schwächten das Osmanische Reich von innen, indem sie die Jungtürken unter Kemal Atatürk unterstützten und das Bankenwesen dort einführten, als auch von außen, indem sie die Araber zu einem Aufstand aufstachelten. Hier unterstützten sie sowohl Hussein ibn Ali (1853-1931), König des Hedschas, und Abdul Azis ibn Saud. Lawrence von Arabien war an Husseins Seite und Philby an ibn Sauds Seite, um so sicher zu gehen, dass wer immer aus dem Konflikt um die arabische Halbinsel als Sieger hervorging, unter Kontrolle der Briten blieb. Ibn Saud bekam 5000 Pfund monatlich, und war so quasi von den Briten angestellt. Das Osmanische Reich wiederum bekam viel technische Hilfe von dem Deutschen Reich und gehörte damit zu den Mittelmächten Deutsches Reich und Österreich-Ungarn.

Stelle im Wadi Rum, Jordanien, an der sich Prinz Faisal und Lawrence von Arabien trafen. Lawrence erzählt davon in seinem Buch "Seven Pillars of Wisdom".

Am 28. Juni 1914 wurden der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau in Sarajewo ermordet. Die Spur wurde nach Serbien gelegt. Der 1. Weltkrieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Am 30. Juli befahl Russland die Generalmobilmachung zur Unterstützung Serbiens. Daraufhin erklärte das Deutsche Reich, als Bündnispartner Österreich-Ungarns, Russland am 1. August den Krieg. Am Abend desselben Tages überschritten russische Kavallerie-Abteilungen die ostpreußische Grenze. Die darauf folgende Kriegserklärung aktivierte eine Reihe von Bündnissen, was binnen kurzem zum Weltkrieg führte. Er wurde zunächst zwischen den Mittelmächten, dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn auf der einen Seite und den Entente-Mächten, Frankreich, Großbritannien und Russland sowie Serbien auf der anderen Seite ausgetragen. Wider Willen kamen Luxemburg und Belgien als Opfer hinzu, in das die Deutschen ungeachtet deren Neutralität nach dem Konzept des Schlieffenplans einmarschierten. Im Verlauf des Krieges wurden die Mittelmächte durch das Osmanische Reich und Bulgarien verstärkt, während auf alliierter Seite unter anderem Japan, Italien, Portugal, Rumänien und die USA in den Krieg eintraten.

Im Ersten Weltkrieg entluden sich die machtpolitischen Gegensätze der europäischen Großmächte, die zu einer enormen Aufrüstung geführt hatten. Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten und deren Kolonien, in denen insgesamt 1,35 Milliarden Menschen lebten, also etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand. Aufgrund der Verwerfungen, die der Erste Weltkrieg weltweit auslöste, und der Folgen, die noch heute spürbar sind, gilt er bei vielen Historikern als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“.

Aber was für ein Geschäft für die Banksters. Ihr Plan ging auf. England war am Anfang des Krieges dem Deutschen Reich unterlegen. Es verlor einen großen Teil seiner Flotte durch deutsche U-Boot Attacken. Mit dem Rücken zur Wand, gingen sie auf die Bedingungen Rothschilds ein. Rothschild, der noch kurz zuvor Cecil Rhodes in Südafrika finanziert hatte, die Firma de Beers gründete, die zu der Zeit 90% des globalen Rohdiamantenhandels beherrschte, die dortige Kimberley-Diamantenmine ausbeutete und dadurch unglaubliche Schätze anhäufte, versprach zu helfen. Er gewährte finanzielle Unterstützung und zog gegen den Willen des amerikanischen Volkes die USA in den Krieg, indem er sich Präsident Wilson und anderer Marionetten bediente. Der offizielle Grund war dann einerseits der Untergang der Lusitania (Britisches Passagierschiff, das Munition aus den USA nach England schiffte; wurde von einem deutschen U-Boot versenkt und 124 Amerikaner starben), als auch die „abgefangene“ Zimmermann-Depesche, in der die Deutschen Mexiko angeblich versprachen, im Falle eines Kriegseintritts der USA würde Mexiko die alten, von Amerika annektierten Gebiete, wiederbekommen, wenn Mexiko auf Seiten Deutschlands kämpfte. Denn im Verlauf des amerikanisch-mexikanischen Kriegs von 1846/48 hatten die Nordamerikaner über 40% des mexikanischen Territoriums annektiert oder spottbillig erworben (Kalifornien, Nevada, Utah, Neu-Mexiko, Colorado, Wyoming und Arizona).

In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte die damalige Weltmacht Großbritannien sich einverstanden mit den zionistischen Bestrebungen, in Palästina eine „nationale Heimstätte" des jüdischen Volkes zu errichten. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen. Mit Hilfe der Araber unter Sharif Husseins Söhnen Abdullah und Faisal erfolgte die Eroberung von Beerscheba unter Allenby am 31. Oktober 1917, und damit begann die Eroberung Palästinas durch britische Truppen, welche bis Dezember 1917 faktisch beendet wurde. Die britische Balfour-Deklaration war an die Führer der zionistischen Weltorganisation gerichtet:

Verehrter Lord Rothschild,

ich bin sehr erfreut, Ihnen im Namen der Regierung Seiner Majestät die folgende Erklärung der Sympathie mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen übermitteln zu können, die dem Kabinett vorgelegt und gebilligt worden ist: Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden.

Ihr ergebener Arthur Balfour

Der Krieg hatte sich also voll ausgezahlt:

•  Saftige Gewinne durch Kredite und Waffenverkauf.

•  Zerschlagung des Osmanischen Reiches mit dem Kalifen nur noch als Puppe (die dann später von Kemal Pascha völlig demontiert wurde).

•  Aber das Wichtigste: Der erste Schritt zur Errichtung des Staates Israel war getan.

Dies alles wurde mit dem Tod von 9 Millionen Menschen bezahlt und einem unvorstellbaren Inferno. Der Erste Weltkrieg war der erste Krieg, der mit massivem Materialeinsatz (Panzer, Flugzeuge, Luftschiffe) und mit Massenvernichtungswaffen (Giftgas) geführt wurde. Die Fronten bewegten sich, vor allem in Westeuropa, dennoch kaum, zum Teil, weil der modernen Technik die alten Militärstrategien gegenüber standen. Im endlosen Stellungskrieg rieben sich die Truppen gegenseitig auf. Insbesondere auf den Schlachtfeldern vor Verdun und in Flandern fielen auf beiden Seiten Hunderttausende von Soldaten, ohne dass sich etwas an der militärischen Lage änderte. Auch deswegen stellt sich der Erste Weltkrieg als ein Krieg dar, der an Grauen alles bis dahin Bekannte übertraf.

Max Warburg wurde der Chef des deutschen Geheimdienstes während des I. Weltkrieges und war Finanzberater des Kaisers. Als der Kaiser abdanken musste und in das holländische Exil geschickt wurde, wurde Max Warburg nicht etwa mit ihm ins Exil geschickt, nein, er wurde nun Finanzberater der neuen Regierung. Könige und Regierungen kommen und gehen, aber die wahre Macht bleibt bei den Banksters. Auf dem Pariser Gipfel, auf dem der Vertrag von Versailles unterschrieben wurde, war Max ein Vertreter der deutschen Seite, während sein Bruder Paul einer auf der amerikanischen Seite war. Anwesend war auch Edmund Rothschild. Das Deutsche Reich wurde zum Buhmann erklärt und trug die Kriegskosten. Es verlor außerdem seine Kolonien, sein Heer und seine Flotte neben einigen Gebietsabtritten wie dem Elsass, die insgesamt 13% des Reiches ausmachten.

Derweil scheiterte Sharif Hussein mit seinem Ziel, eine den gesamten arabischen Raum umfassende haschemitische Dynastie zu errichten. Zwar ließ sich Faisal in Syrien zum König krönen und Abdullah wurde Emir von Transjordanien, auf der arabischen Halbinsel errangen jedoch die Sauds die Vorherrschaft und errichteten eine Dynastie. Auch waren Großbritannien und Frankreich nicht gewillt, ihre Vormacht im Nahen Osten zugunsten neugebildeter arabischer Monarchien aufzugeben. Durch Mandate des neugebildeten Völkerbunds ließen sie sich ihren Einfluss legitimieren und absichern.

Russische Revolution (14 Millionen Tote)

Um die Monarchien weiter zu schwächen, wurde Zar Nikolaus und seine Familie beseitigt, die sich gegen die Bemühungen Rothschilds gestellt hatten, den Völkerbund (als Vorläufer einer Weltregierung) zu gründen, weil sie ja durch ihre Geheimpolizei die Protokolle der Weisen von Zion bekommen hatten und somit die wahren Plänen der Banksters kannten.

Schiff, Warburg, Rockefeller und Harriman halfen Trotzki finanziell und mit militärischen Training, sowohl als auch Lenin, dem von deutscher Seite freie Durchreise gewährt worden war (weil ja Max Warburg auf deutscher Seite Geheimdienstchef war). Rockefeller bekam von Woodrow Wilson einen speziellen Pass für Trotzki und sandte Lincoln Steffens mit ihm, damit er sicher in Russland ankam.

Die Oktoberrevolution kostete 14 Millionen Menschen das Leben, mehr als im gesamten 1. Weltkrieg. Lenin lieh sich bei Rothschild 60 Milliarden Dollar, und Rothschild gewann damit den Einfluss, den er wollte. Der Nachfolger Lenins, Stalin, trieb mit Terror und eiserner Hand die Industrialisierung Russlands voran, und machte Russland und den Kommunismus zu einem bedeutenden Gegengewicht zur Demokratie. Geplante Konflikte zwischen diesen beiden Parteien würden das ideale Alibi sein für alle zukünftigen Kriege.

Derweil ging die Auswanderung von Juden nach Palästina langsam voran. Kibbuz auf Kibbuz wurde gegründet. Hatte man anfänglich noch arabische Arbeitskräfte in der Landwirtschaft benötigt, war nun kein Platz mehr für sie, und die arabischen Großgrundbesitzer, denen die Juden Land abkauften, kümmerten sich nicht um das Schicksal ihrer Pächter. Es entstand eine verarmte, verbitterte Schicht von Arabern, die sowohl gegen die jüdischen Einwanderer als auch die britische Mandatsmacht zu rebellieren begann. In diesen Jahren kam es zu Unruhen und Terroranschlägen auf beiden Seiten.

Während die palästinensischen Araber unter sich so zerstritten waren, dass sie den beiden Gegnern fast hilflos ausgeliefert waren, schufen die Zionisten eine straff geführte Organisation, die fast schon eine jüdische Regierung darstellte: die „Jewish Agency" unter der Führung von Chaim Weizman, dem späteren Staatspräsidenten Israels. Auch wurde der mächtige Gewerkschaftsbund Histadrut gegründet, dessen starker Arm die militärische Geheimorganisation Hagana wurde.

Phase II (über 50 Millionen Tote, 7 Millionen Vergewaltigungen)

In der Weimarer Republik derweil schickte sich Adolf Hitler an, die Macht zu übernehmen. Einer seiner wichtigsten Sponsoren war die I.G. Farben, die 1904 aus einer Fusion von den sechs größten Chemiekonzernen Deutschlands hervorging, nämlich Badische Anilin, Bayer, Agfa, Hoechst, Weiler-ter-Meer, und Greisheim-Elektron. Der leitende Geist als auch die Finanzierung kamen von Rothschild, der durch unseren Bekannten Max Warburg, von M.M. Warburg, Hamburg, vertreten wurde. I.G. Farben hatte bald einen Nettowert von 6 Milliarden Reichsmark und kontrollierte 500 Firmen. Sie machten auch einen Ableger in Amerika auf, die 'American I.G.', in Kooperation mit Rockefellers Standard Oil. Einer seiner Direktoren war Paul Warburg, der Bruder von Max Warburg, der auch Direktor von Kuhn & Loeb war. Prinz Bernhard der Niederlande trat der SS in den frühen dreißiger Jahren bei. Er kam auch in den Vorstand von I.G. Farben Bilder. Nach dem Krieg organisierte er die Bilderberg Gruppe. Bilderberg-Konferenzen sind informelle private Treffen von einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien, Hochadel und Hochschulen, die gemeinsame Strategien entwickeln. Die Ergebnisse dieser Treffen sind streng geheim.

Im Jahre 1930 gab Standard Oil bekannt, dass es ein Alkohol-Monopol in Deutschland gekauft hatte, ein Geschäft, das von I.G. Farben initiiert wurde. Als Hitler an die Macht kam, gab John D. Rockefeller ihm seinen Vertreter Ivy Lee an die Seite, der Hitler in Sachen Aufrüstung beriet, ein wichtiger Schritt zum II. Weltkrieg. Standard Oil baute große Raffinerien für die Nazis und lieferten ihnen Öl während des II. Weltkrieges.

Hier darf man fragen, warum jüdische Großindustrielle einen größenwahnsinnigen Anti-Semiten wie Hitler unterstützten?

Auch Prescott Bush, der Großvater von George W. Bush, machte mit einigen anderen 'Bonesmen' noch während des Embargos gegen das Deutsche Reich Bankgeschäfte mit den Nazis. Dies wird als Beleg für die Verflechtung von 'Skull & Bones' mit totalitären Organisationen in Deutschland gewertet. Schon vor der Machtübernahme hatte die US-Botschaft Anfang der 30er Jahre nach Washington Fragen nach dem finanziellen Hintergrund von Hitlers aufwendigem Wahlkampf und der Bewaffnung seiner Privatarmee von 300.000 Braunhemden gekabelt. Den Mitarbeitern war aufgefallen, dass die SA mit Waffen aus amerikanischer Produktion ausgestattet war. Der deutsche Stahlmagnat Fritz Thyssen hat später zugegeben, in das Hitler-Projekt seit 1930 investiert zu haben - seine Vermögensverwalter und Banker in dieser Zeit: Bush und Harriman.

In der Nacht auf den 28. Februar 1933 wurde ein Brandanschlag auf das Reichstagsgebäude in Berlin verübt. Am Tatort festgenommen wurde Marinus van der Lubbe. Allerdings konnten die Umstände und vor allem die Täterschaft nicht einwandfrei geklärt werden und sind auch heute noch Gegenstand einer Kontroverse. Unbestritten sind die politischen Folgen. Bereits am 28. Februar wurde die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat (Reichstagsbrandverordnung) erlassen. Damit wurden die Grundrechte der Weimarer Verfassung praktisch außer Kraft gesetzt und der Weg freigeräumt für die legalisierte Verfolgung der politischen Gegner der NSDAP durch Polizei und SA.

Göring sagte: „Das ist der Beginn des kommunistischen Aufstandes, sie werden jetzt losschlagen! Es darf keine Minute versäumt werden!“

Hitler hat dies nach diesem Bericht noch verschärft:

Es gibt jetzt kein Erbarmen; wer sich uns in den Weg stellt, wird niedergemacht. Das deutsche Volk wird für Milde kein Verständnis haben. Jeder kommunistische Funktionär wird erschossen, wo er angetroffen wird. Die kommunistischen Abgeordneten müssen noch in dieser Nacht aufgehängt werden. Alles ist festzusetzen, was mit den Kommunisten im Bunde steht. Auch gegen Sozialdemokraten und Reichsbanner gibt es jetzt keine Schonung mehr.

Um die Invasion Polens zu rechtfertigen, fingierte die deutsche Seite mehrere Vorfälle. Der bekannteste ist der vorgetäuschte Überfall auf den Sender Gleiwitz von als polnische Widerstandskämpfer verkleideten SS-Angehörigen am 31. August 1939. Dabei verkündeten diese in polnischer Sprache die Kriegserklärung Polens gegen das Deutsche Reich. Hitler sagte dann, dass jetzt zurückgeschossen werde.

Tja, die Selbstverteidigung. Nach dem II. Weltkrieg wurde allerorten das Kriegsministerium in Verteidigungsministerium umbenannt. Ob damals oder heute in Palästina, Afghanistan oder Irak, oder der aufkommende Krieg Israel-Iran: die alte Formel scheint immer noch bestens zu funktionieren. Auch so beim Eintritt der USA in den Krieg:

Henry Stimson absolvierte 1888 die Universität Yale, an der er der Studentenverbindung 'Skull & Bones' angehörte. Er wurde Außenminister und auch Kriegsminister der USA. Zehn Tage vor dem Angriff auf Pearl Harbor trug er in sein Tagebuch die vieldiskutierte Bemerkung ein, dass er angesichts drohender feindlicher Auseinandersetzungen mit Japan mit Truman diskutiert habe, wie die Japaner dazu zu bringen wären, den ersten Schuss abzugeben, ohne die USA zu großen Gefahren auszusetzen, damit Japan als Aggressor dastand. Er riet Truman auch später zum Einsatz der Atombombe.

Kurz darauf war es dann soweit. Schon 1932 und 1938 war der Stützpunkt zweimal bei Marineübungen „überfallen" worden - einmal von 152 Flugzeugen - und jedes Mal war die Verteidigung völlig überfordert. Deshalb galt Pearl Harbour als besonders verwundbarer Marinehafen. Als Roosevelt befahl, die Flotte von der Westküste dorthin zu verlegen, protestierte der amtierende Admiral Richardson dagegen und weigerte sich schließlich sogar, den Befehl auszuführen. Er wurde durch Admiral Kimmel ersetzt - den man nach dem japanischen Angriff wegen Nachlässigkeit vor einen Untersuchungsausschuss brachte. Er wurde freigesprochen, als bekannt wurde, dass man ihm 188 entschlüsselte japanische Nachrichten vorenthalten hatte, aus denen der bevorstehende Angriff samt Datum und Uhrzeit hervorging!

Auch holländische, britische und russische Nachrichtendienste hatten vor einem bevorstehenden Angriff gewarnt - doch auch diese Meldung waren von den Geheimdiensten in Washington zurückgehalten worden. Als zwei der zwischen 1920 und 1940 angesehensten Historiker der USA - die Professoren Charles Beard und Harry Elmer Barnes - die offizielle Regierungsversion daraufhin ablehnten, wurden sie als Spinner und Verrückte denunziert und aus dem Lehrbetrieb entfernt. Der „Überraschungsangriff" steht seitdem in jedem Lexikon (siehe dazu auch Harry Elmer Barnes: Pearl Harbor After a Quarter of a Century).

Durch den Angriff auf Pearl Harbour wurde die amerikanische Öffentlichkeit zum Kriegseintritt überredet, der seinen Höhepunkt in der noch nie dagewesenen Zerstörung ziviler Ziele durch Atombomben hatte.

Am 28. Mai 1945 telegrafierte der noch von Roosevelt ernannte US-Botschafter Harry Hopkins in Moskau an Truman, dass sowjetische Truppen für den Krieg gegen Japan in der Mandschurei Stellung bezogen hätten. Japan wisse, dass es verloren sei. Da Japans Regierung jedoch nicht bedingungslos kapitulieren werde, habe Stalin vorgeschlagen, ein japanisches Friedensangebot anzunehmen und dann die eigenen Ziele durch gemeinsame Besetzung und Verwaltung Japans durchzusetzen. Sein Telegramm blieb jedoch unbeachtet.

Die Luftstreitkräfte (United States Air Force) waren von der zermürbenden Wirkung ihrer Angriffe überzeugt und glaubten, dass das Regime nur noch auf günstige Friedensbedingungen unter Beibehaltung der staatlichen Souveränität hoffen konnte. Daher wies der Lagebericht der strategischen Bomberflotte darauf hin, dass bei unvermindert fortgesetzten konventionellen Luftangriffen mit einer Kapitulation Japans bis Dezember 1945 zu rechnen sei.

Am 9. Juli hatte der japanische Botschafter Sato Naotake in Moskau bereits um Friedensverhandlungen gebeten. Der russische Außenminister Molotow sollte diese Bitte den Teilnehmern der bevorstehenden Potsdamer Konferenz der Alliierten (17. Juli bis 2. August 1945) überbringen. Die Vereinigten Staaten wussten darüber ab dem 13. Juli 1945 Bescheid.

Am 16. Juli 1945 erfuhr Truman in Berlin zum Auftakt der Potsdamer Konferenz von der ersten erfolgreichen Zündung einer Atombombe nahe Alamogordo in der Wüste im US-amerikanischen Bundesstaat New Mexico (Trinity-Test). Die zweite Bombe Little Boy wurde zeitgleich zur Insel Tinian im Pazifik verschifft, wo sie einsatzfertig gemacht werden sollte.

General Dwight D. Eisenhower berichtete später, die Entscheidung zum Einsatz der beiden Atombomben habe am 16. Juli bereits festgestanden. Er hatte Truman davon abgeraten, weil die Japaner schon Kapitulationsbereitschaft signalisiert hätten und die Vereinigten Staaten solche Waffen nicht als erste einsetzen sollten.

Am 26. Juli 1945 gab Truman im Namen der Vereinigten Staaten, der Republik China unter Chiang Kai-shek und des Vereinigten Königreichs die Potsdamer Erklärung ab, in der er die japanische Führung zur sofortigen und bedingungslosen Kapitulation aufforderte. Dies war nicht mit der Sowjetunion abgesprochen! Molotow hatte die Vereinigten Staaten vergeblich darum gebeten, das Ultimatum noch einige Tage zurückzuhalten, bis seine Regierung ihren Nichtangriffspakt mit Japan gekündigt habe. Doch der Kriegseintritt der Sowjetunion war für die US-Regierung nun unerwünscht. Die Erklärung ging heraus:

Die volle Anwendung unserer militärischen Macht, gepaart mit unserer Entschlossenheit, bedeutet die unausweichliche und vollständige Vernichtung der japanischen Streitkräfte und ebenso unausweichlich die Verwüstung des japanischen Heimatlandes.

Man werde Japan vollständig besetzen, seine Führung absetzen und ausmerzen, Demokratie einführen, Kriegsverbrecher bestrafen, Japans Gebiet auf die vier Hauptinseln begrenzen, Reparationen fordern. Dazu werde man die japanische Industrie erhalten und ihr später wieder Teilnahme am Welthandel erlauben: Die Alternative für Japan ist sofortige und völlige Zerstörung.

Jeder konkrete Hinweis auf den geplanten Einsatz einer neuartigen Waffe und deren Ziel fehlte. Da die US-Invasion der japanischen Hauptinseln erst drei Monate später beginnen sollte, musste die japanische Führung annehmen, es handele sich um das übliche Drohritual zur Demoralisierung der Japaner, nicht um eine konkrete Warnung. Zugleich hoffte sie immer noch, Stalin werde die Westalliierten zur Annahme der eingeleiteten Friedensinitiative bewegen. Besonders die Gebietsverluste schienen unannehmbar. So lautete die Antwort von General Kantaro Suzuki:

Die Regierung findet nichts von bedeutsamem Wert an der gemeinsamen Erklärung, und sieht daher keine andere Möglichkeit, als sie vollständig zu ignorieren und sich entschlossen für die erfolgreiche Beendigung des Krieges einzusetzen.

Mit einer positiven Antwort hatten die Vereinigten Staaten ohnehin nicht gerechnet, so dass der Einsatzbefehl schon vor dem Ultimatum erfolgt war.


Demokratieeinführung "á l'americaine"!

Shigemi Ideguchi, geboren 1919, überlebte als Soldat am 6. August 1945 den Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima. 1989 veröffentlichte der Jurist in dem Buch "Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da" seine Erinnerungen an das Ereignis.

In dem Moment, in dem ich mich mit meiner rechten Hand abstützte, brannte vor meinen Augen ein kobaltblauer Blitz auf, gefolgt von einem dumpfen Geräusch. Gleichzeitig fühlte ich einen Schlag auf meine rechte Wange, und mein Körper wurde durch die Luft geschleudert. Es wurde finster wie in einer Dunkelkammer. Ich konnte nicht atmen, es gab keine Luft. Ich dachte, mein letzter Moment sei gekommen. Instinktiv kroch ich in die Dunkelheit. [...]

Ich dachte, ich hätte geschrien, aber der Schrei war mir im Halse stecken geblieben. Von der Brust bis zum Bauch verspürte ich derart starke Schmerzen, als hätte ich Gift geschluckt. Barfuß rannte ich aus dem Flakgeschützgraben hinaus. Der Boden war heiß wie eine glühende Eisenplatte, meine Fußsohlen brannten, und ich vermochte kaum zu stehen. Die Kartoffelranken, die zur Tarnung um den Flakgeschützgraben gepflanzt worden waren, konnte ich nicht greifen. "Falsche Richtung", dachte ich in der Dunkelheit. Ich schätze, ich war 14 bis 15 Meter vom Flakgeschütz entfernt.

Da war wieder Luft. Ich atmete tief ein. Das beruhigte mich ein bisschen. Es stank nach verbranntem Stroh. Es erinnerte mich an den unangenehmen Staubgeruch der Häuser, die wir zum Brandschutz zerstört hatten. Dieser Gestank ähnelte jenem von Leichen, die mit Strohmatten verbrannt werden.

In der Dunkelheit kam ich endlich zu mir. Unwirkliche, nicht einmal unheimliche Stille, kein Wind, nur Dunkelheit. Von oben her begann es heller zu werden - wie das Bild eines langsamen Sonnenaufgangs. In weiter Entfernung sah ich Flammen am Militärkrankenhaus lodern.

"Kleidungsfetzen am Körper"

Weit weg in der Dunkelheit rief mich jemand. Mir war, als hörte ich die Stimme zum ersten Mal. Es war einer unserer Soldaten.

"Komm zu mir", sagte ich. "Hier gibt es jemanden, der nicht mehr sehen kann."

"Verstanden, ich komme."

Ich riss mich zusammen, um hinzugehen. Da hörte ich hinter mir ein Stöhnen. Eine starke Kraft hielt mich fest, ich drehte mich um, am Boden lag eine der Schwestern, wahrscheinlich war sie bis hierher geschleudert worden. Auf dem Rücken liegend, den rechten Arm von sich gestreckt, bewegte sie sich nicht, obwohl ihre Kleidung brannte. Wieder das Stöhnen. "Mutter!" Diese Stimme habe ich wirklich gehört. Es war kein Hilferuf, sondern eine gedrückte, abgehackte, schier unbeschreibliche Stimme, die mich zu der Feuerkugel gezogen hat.

Als ich sie an ihrem rechten Arm aus dem Feuer ziehen wollte, musste ich sofort loslassen. Ihre Haut löste sich bis zum Ellenbogen ab. Der Moment erschreckte mich, ich fühlte nichts mehr. Noch einmal fasste ich ihren rechten Arm und zog sie aus dem Feuer. Mit einem Strohschuh schlug ich die Flammen an ihrem Körper aus. Das Mädchen bewegte sich kaum, kein Stöhnen mehr. Ob sie noch atmete, konnte ich nicht mit Sicherheit sagen.

"Haare komplett verschwunden"

Zu diesem Zeitpunkt wurde es langsam heller. Als ich meine Umgebung genauer erkennen konnte, bot sich eine unfassbare Szenerie. Die Schwestern, teils ganz nackt, teils mit Kleidungsfetzen am Körper, teils mit brennender Kleidung, waren überall. Wer stand, hielt die Arme nach vorne, die Hände nach unten. Wie japanische Geister. Die Haut pellte sich in zentimeterbreiten Streifen wie bei zu lange gekochten Kartoffeln. Von der Stirn weggebrannte Haut, rohes Fleisch, aber kein Blut. Unter den Augen hingen abgerissene Hautfetzen bis zum Kinn. Die Haare waren komplett verschwunden oder standen wie Draht einzeln vom Kopf ab.

Mit ihren rußgeschwärzten Gesichtern sahen sie aus wie leibhaftige Teufel. Die Schwestern schlugen auf ihre schwelende Kleidung oder lagen reglos auf dem Boden, obwohl ihre Kleidung brannte oder qualmte.

"Was ist passiert? Was ist nur passiert?" Wahrscheinlich war es die Oberschwester. Sie stand tapfer auf beiden Beinen und schrie mit winziger, brüchiger Stimme. […...]

Schwestern bewegten sich wie Samen des Löwenzahns, Nachtwandlerinnen gleich, zwischen ihren am Boden liegenden Kolleginnen, wie Geister zwischen umgeworfenen Grabsteinen. Manche blieben, vielleicht erblindet, stehen, andere bewegten sich orientierungslos auf der Stelle. Keine hatte die Kraft, den anderen zu helfen. Keine weinte oder schrie. Bis gerade eben waren sie noch in Reih und Glied marschiert, nun waren sie wie Grashüpfer überall verteilt.

Das waren Höllenbilder ohne Höllenlärm.

Das waren Höllenbilder in angstvoller Stille.

Ich fühlte mich verloren.

Haarsträubende Bilder im Halblicht. Warum? Grauen, Mitleid, Furcht, ich empfand nichts dergleichen. In der Seele, in meinem Kopf hatte ich keine Gefühle, keine Gedanken. Wie erstarrt sah ich mich um. Es schien mir sehr lange, doch es waren nur wenige Minuten. Diese Höllenbilder sind scharf und tief in meine Seele eingebrannt. Auch das Feuer der Abscheu gegen diejenigen, die diese Bilder gemalt haben, brennt noch immer.

"Dreckig-stumpfe Farbe"

Zu diesem Zeitpunkt setzte ein leichter Wind ein. Das Feuer am Militärkrankenhaus wurde größer. Die Erde brannte unter meinen Fußsohlen. Aus weiter Entfernung hörte ich jemanden meinen Namen rufen. Ich begab mich zurück zum Graben der Flakgeschützstellung. Auch hier war es nicht anders als in der Hölle: nackte, rußgeschwärzte Körper, die Uniformen verloren; die Haut hing in Fetzen von ihnen herab.

Zwei Soldaten waren erblindet. Die Haare unter den Militärmützen waren erhalten geblieben, die Haare unterhalb des Mützenrandes wirkten wie abrasiert. Vom Nacken bis zum Gesicht war die Haut bis aufs Fleisch abgefetzt, jedoch ohne Blut. Ihre Gesichter hatten eine dreckig-stumpfe Farbe.

Ich spürte einen kochenden, unerträglich starken Schmerz in der Magengruppe und vermochte nicht länger zu stehen. Auch in meinem Rücken verspürte ich einen brennenden Schmerz. […...]

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen Überblick, was um mich herum passiert war. Nun schien sich der Vorhang zu heben und den Blick auf die Bühne freizugeben.

Alles, was ich sehen konnte, war zerstört.

Um nochmal zur Frage zurückzukommen, warum jüdische Großindustrielle einen größenwahnsinnigen Anti-Semiten wie Hitler unterstützten:

Es gibt da verschiedene Theorien und Berichte. Eine Theorie von Arthur Koestler, selber Jude und Zionist, besagt, dass die meisten Juden Europas von den Khasaren abstammen, einem Turkvolk, das das Judentum im 8. Jhdt. annahm. Sie wären also Konvertiten und gehörten nicht zu den ursprünglich zwölf Stämmen Israels. Er nannte sein Buch "The 13th Tribe". Der Ansicht Koestlers ist auch Benjamin Freedman, ein anderer jüdischer Forscher, der seine Ansichten in dem Buch 'Facts are Facts' im Jahre 1954 veröffentlichte. (Siehe dazu auch den Artikel Gog & Magog.)

Dann gibt es da das Memorandum von Horst Hoyer, einem ehemaligen SS Generalleutnant, der behauptete, dass die Nazis sehr wohl differenziert hätten zwischen den Juden. Viele wären aus Deutschland ausgeflogen worden und viele hätten eine Sonderbehandlung bekommen, z.B. ein Verwandter Henry Morgenthaus, der später von Lublin über das neutrale Spanien nach Amerika ausgeflogen wurde. Man bot Hoyer 30,000 Mark, wenn er diesen Bericht als Phantasiebericht darstellte, aber Hoyer lehnte ab. Kurz darauf wurde er ermordet, seine Frau beging Selbstmord.

Bekannt ist auch, dass viele Nazis selber jüdisches Blut gehabt haben sollen, z.B. die Schlächter Adolf Eichmann und Reinhard Heydrich. Selbst Himmlers Großvater soll Jude gewesen sein, genauso wie Adolf Hitlers Urgroßvater.

Was sicher ist, dass in den dreißiger Jahren 60% der deutsch-jüdischen Heiraten Mischehen waren. Die Juden waren bestens in Deutschland integriert, hatten ansehnlichen Besitz und akademische Titel. Deswegen waren sie denkbar schlecht motiviert in ein Land zu emigrieren, das im Vergleich zu Deutschland sehr karg und öde wirkt, dazu aber noch von feindlichen Arabern bewohnt und umgeben ist. Die Sehnsucht nach einer Heimstatt für das jüdische Volk war bei den wenigsten vorhanden.

Dies änderte sich natürlich unter Hitler nun drastisch.

Das Bewusstsein, ein eigenes Volk zu sein, das nicht nur in Deutschland gehasst und verfolgt wurde, nahm stark zu, dementsprechend auch der Wunsch, ein eigenes Land zu besitzen. Folglich stieg auch die Auswanderungsrate nach Israel sehr stark an, und zwar nicht mehr nur meist eine ländliche Bevölkerung aus Russland, Afrika und arabischen Staaten, sondern eine gebildete und wohlsituierte Bürgerschicht aus Europa.

Jeder Protest gegen die Politik Israels, auch wenn Israel noch so viele UNO-Resolutionen verletzt, sowohl wie jeder Verdacht auf ein internationales zionistisches Finanzkartell, konnte und kann immer mit dem Schlagwort „Antisemitismus" niedergeschlagen und sogar strafrechtlich verfolgt werden.

Das Existenzrecht Israels war dadurch international anerkannt (1948) und die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung akzeptiert.

Uneingeschränkte Loyalität, vor allem Deutschlands und der USA, mach(t)en sich auch in Reparations-zahlungen und Waffenexporten bemerkbar.

In der zweiten Hälfte des 20. Jhdts. wurden nach altem Schema Konflikte gefördert bzw. generiert, die sowohl Einnahmequellen boten als auch die Machtverteilung regulierten. Man bediente sich dabei Proxy-Regime, die gezielt gefördert und dann wieder fallengelassen wurden.

Vietnam (3 Millionen Tote, 7 Millionen Verletzte, vor allem durch Agent Orange)

Herausragendes Beispiel ist Vietnam, wo wiedermal ein Kriegsgrund gesucht und gefunden wurde: Die Grundlage für das offene Engagement der USA bildete der gefälschte Tonkin-Zwischenfall vom August 1964, bei denen ein US-amerikanisches Kriegsschiff angeblich in ein Gefecht mit nordvietnamesischen Schnellbooten verwickelt wurde. Dies diente der Regierung Johnson zum Anlass, den US-Kongress davon zu überzeugen, ein offenes Eingreifen zu legitimieren.

2. Golfkrieg (100,000 Tote)

Lief es im Golfkrieg gegen Saddam, dem „Wiedergänger Hitlers", nicht nach demselben Muster ab, wobei er erst gegen Iran aufgebaut, dann zwangsweise abgerüstet und als geopolitische Schachfigur weiter installiert blieb, um den Einfluss des „Mobs" auf den Nahen Osten (und den Ölpreis) - von Papa Bush „Neue Weltordnung" genannt - zu garantieren? Ließ man zuvor Khomeini in aller Gemütsruhe von Paris aus den ersten radikal-islamischen Gottesstaat installieren, weil man seine Ideologie nicht kannte - oder ging es um die persischen Ölquellen, die der Schah nicht freiwillig drosseln wollte? Sind nicht alle militant-islamischen „Schurken" von ähnlichem, hausgemachten Kaliber?

Natürlich war Saddams Truppenaufmarsch in den Wochen zuvor genau registriert worden. Dass eine Invasion Kuwaits unmittelbar bevorstand, nachdem man Kuweit mit einer Bohrtechnik ausgestattet hatte, die es erlaubte, seitwärts zu bohren und Iraks Öl anzuzapfen, war offensichtlich... jedoch war auch hier beabsichtigt, ihn zum „ersten Schuss" einzuladen. Sonst hätte man bei der anschließenden Bombardierung Iraks mit 100.000 Toten am Ende ja als Aggressor dagestanden - und statt als treuer Schäferhund der „Zivilisation" als bissiger Pittbull eigener Macht- und Öl-Interessen. So wie ohne Pearl Harbour schon Hiroshima und Nagasaki nicht als Verteidigung der Zivilisation durchgegangen wären, sondern als mörderischer Waffentest und Terroranschlag.

Die USA nutzten die Gelegenheit, um Saudi Arabien zu bluffen: Die Amerikaner zeigten den Saudis, wahrscheinlich gefälschte, Satellitenfotos von größeren Truppenkonzentrationen in Kuwait entlang der Saudischen Grenze. Die Saudis ließen sich zur Operation „Wüstenschild” („Desert Shield”) beschwatzen - und haben bis heute die amerikanischen Truppen im Lande.

Wirtschaftssanktionen folgten dem Krieg auf postwendend. Dem Irak wurde zugestanden, bestimmte Produkte unter dem Öl-für-Lebensmittel-Programm zu importieren. Ein UNICEF-Report recherchierte 1998, dass die Sanktionen eine Zunahme von 90.000 Todesfällen pro Jahr (IAC), insbesondere bei Kleinkindern und Babys, zur Folge hatten.

Afghanistan

Die 'Revolutionary Association of the Women of Afghanistan' (RAWA), die seit langer Zeit in Opposition zum Taliban-Regime steht, unterstrich in einem Statement die Tatsache, „dass die Menschen in Afghanistan nichts mit Osama und seinen Komplizen zu tun haben. Aber unglücklicherweise müssen wir feststellen, dass es die Regierung der Vereinigten Staaten war, die den pakistanischen Diktator General Zia-ul-Haq dabei unterstützte, Tausende von Religionsschulen zu eröffnen, die den Keim für die Entwicklung der Taliban legten. In einer ähnlichen Art war Osama, wie jeder weiß, der blue-eyed boy der CIA''.

Nun mag man eine feministische, vermutlich links orientierte Zelle als Beweis für die aktive Rolle der USA bei der Züchtung von neuen Assassinen als nicht ausreichend empfinden, - anders sieht es allerdings bei der Quelle aus, auf die der Artikel verweist und die er ausgiebig zitiert: das im Frühjahr 2000 bei Yale-University-Press erschienenen Werk: „Taliban: Militant Islam, Oil and Fundamentalism in Central Asia". Der Autor, Ahmed Rashid, ist als Senior-Korrespondent der Far Eastern Economic Review und des (konservativen) Daily Telegraph in London sowie als ausgewiesener Kenner der Region über den Zweifel der Unseriosität erhaben - und lä ss t dennoch keinen Zweifel daran, dass es die Amerikaner waren, die die Brutstätten der neuen Assassinen in Pakistan und Afghanistan förderten und ihren Aufbau massiv unterstützten.

1986, so Rashid, verschärfte CIA-Chef Casey den Krieg gegen die Sowjetunion mit drei Maßnahmen: Er überzeugte den Kongress, die afghanischen Mujaheddin mit Stinger-Raketen auszurüsten und ihnen Ausbildung und Unterstützung für den Guerillakrieg zukommen zu lassen. In Zusammenarbeit mit der pakistanischen Inter-Services-Intelligence (ISI) und dem britischen MI 6 war darüber hinaus geplant, mit „islamischen" Terror-Attacken die angrenzenden Sowjetrepubliken Usbekistan und Tadschikistan zu verunsichern. Drittens unterstützte die CIA fortan die Bemühungen der ISI, in anderen islamischen Ländern Kämpfer für den Heiligen Krieg zu akquirieren und sie in einem Netz von Lagern und „Religionsschulen" ideologisch und militärisch auszubilden:

„Zwischen 1982 und 1992 erhielten 35.000 radikale Muslime aus 43 islamischen Ländern ihre Feuertaufe bei den afghanischen Mujaheddin. Zehntausende mehr kamen, um in einem der hunderte von „Madrassas" zu studieren, die Zia's Militärregime in Pakistan und entlang der Grenze eröffnet hatte. Insgesamt kamen über 100.000 radikale Muslime in Pakistan und Afghanistan in Kontakt mit dem Jihad (...) In Camps bei Peshawar und in Afghanistan trafen sich diese Radikalen zum ersten Mal und lernten und trainierten miteinander. Es war ihre erste Gelegenheit, etwas über islamische Bewegungen in anderen Ländern zu hören - so wurden taktische und ideologische Verbindungen gelegt, die sich in der Zukunft als nützlich erweisen sollten. Diese Camps wurden zu den virtuellen Universitäten für die Zukunft des islamischen Radikalismus."

Bin Laden soll seine ominösen Millionen übrigens nicht unter einem afghanischen Feldbett versteckt, sondern in Londoner Immobilien und texanischen Ölaktien angelegt haben...

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IX. 9/11
Ist es nicht höchst sonderbar, das bei all diesen Beweisen nie etwas davon in der 'mainstream-media" auftauchte? Glauben wir wirklich an eine freie Presse und dass wir über 'die Wahrheit' informiert werden? Dass wir uns gemütlich bei Bier und Kartoffelchips in unseren Fernsehsesseln zurücklehnen können und dann wissen, was in der Welt los ist?

Index der Artikelserie

EIN LIEBLICH ANZUSEHENDER BAUM

TRANSHUMANISMUS

LUZIFER

EIN BILD IM SPIEGEL

AD-DAJJAL - DER ANTICHRIST

I. DIE PROPHEZEIUNGEN
II. DIE TEMPLER
III. FREIMAUREREI UND HUMANISMUS
IV. KABBALA UND ZIONISMUS
V. DER EINFLUSS DER MYSTERIENKULTE
VI. ROTHSCHILD UND DIE ILLUMINATEN
VII. DIE BANKSTERS
VIII. KRIEGSSPIELE
IX. 9/11
X. SCHRITTE ZUR WELTREGIERUNG
XI. DER WEG ZUR TOTALEN KONTROLLE
GOG & MAGOG

HIJRAH

KOLLAPS

TRANSZENDENZ


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