Tauhid.net

 

Rubriken

Grundlagen Islam

Endzeit

Ruqyah

Perspektiven

Islam & Christentum

Feindbild Islam

Politik

Wissenschaft

Verschiedenes

Disput im Islam

Bücher

____________

Sitemap

Startseite

 

 

 

 

 

 

Dieser Artikel ist Teil der Serie In der Matrix.

Die Rolle des Messiahs in der Endzeit

Dajjal ist einäugig, und die heutige Menschheit, verblendet von seinem System, ist es auch. Sie ist spirituell blind. Nur ein Bruchteil der Menschen vertraut noch auf seinen Intuitionen und Instinkten, auf die Stimme des Herzens, in einer Welt, in der bei allen alltäglichen Handlungen Rationalität gefordert wird.

Der Messias nun wird die Muslime und die Menschheit als solche wieder zu Gottes Leitung und zu dem wahren Verständnis der Religion zurückführen. Sein besonderer Status besteht darin, dass er selbst nicht aus der Verbindung gegensätzlicher Pole erschaffen ist, sondern direkt von Gott kommt. Er kommt direkt aus der Einheit. Er wird ruhun mina Llah (Geist Gottes) und kalimatu Llah (Wort Gottes) genannt.

Jesus und seine Mutter Maria sind die einzigen Menschen, laut prophetischer Tradition, die nicht bei der Geburt von Satan berührt wurden, d.h. völlig sündenfrei. Als Gesandter Gottes brachte er die Religion wieder zurück zu ihrer ursprünglichen Form und befreite sie von der Korruption, die sie befallen hatte. Am Ende der Zeit nun wird er Islam weltweit etablieren und den Dajjal töten.

Dies bedeutet auf spiritueller Ebene, dass er die Menschheit vom Joch der Rationalität befreit und hin zu einer intuitiven Wahrnehmung führt, die direkt von Gott kommt und keine Reflektion der Wirklichkeit darstellt.

Islam verwirklichen bedeutet, sich Gott hingeben. Alle Handlungen sind in Einklang mit göttlichem Willen und Gesetz. Die höchste Realisation von Islam ist es, ein Arif bi'Llah zu werden, ein Wissender durch Gott. Man erkennt, was von Gott kommt und was Reflektion ist. Im idealen Falle wird man ein Gefäß für den göttlichen Willen und lässt Gott durch einen Wirken. So heißt es in einem Hadith Qudsi bei Bukhari:

Und mein Diener nähert sich solange durch freiwillige Taten (nafila) an mich an, bis Ich ihn liebe. Und wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Ohr, mit dem er hört, und sein Auge, mit dem er sieht und seine Hand, mit der er zupackt und sein Fuß, mit dem er geht. Und wenn er Mich nach etwas fragt, dann gebe Ich ihm. Und wenn er Mich um Zuflucht bittet, dann gewähre Ich sie ihm.

Letztlich führt Er die erwählten Menschen zu ihrer Bestimmung: Sie überkommen die Täuschung des Spiegels, behalten aber ihr Bewusstsein und werden dadurch schließlich im Jenseits befähigt, der Herrlichkeit Gottes ansichtig zu werden, im Gegensatz zu den Ungläubigen, denen Sein Anblick verschleiert wird.

Die Leute (die Gefährten) sagten: „O Gesandter Allahs! Werden wir unseren Herrn am Tage der Auferstehung sehen?“ Er antwortete: „Habt ihr irgendeinen Zweifel, dass man den Vollmond in einer klaren Nacht sehen kann?“ Sie antworteten: „Nein, O Gesandter Allahs.“ Er sagte: „Habt ihr irgendeinen Zweifel daran, die Sonne zu sehen, wenn es keine Wolken gibt?“ Sie verneinten. Er sagte: „Ihr werdet Allah (euren Herrn) auf dieselbe Art und Weise sehen…“ (Sahih al-Bukhari, Nummer 773)

____________________

weiter zu:

APPENDIX

Die schwarzen Fahnen von Khorasan
In der Bibel wird gesagt, daß die Juden das Heilige Land erobern werden, das Gott ihnen versprochen hat. Muslime halten dies gemeinhin für einen Irrglauben, da sie sicher sind, daß Islam am Ende siegreich hervorgehen wird. Etwas erklärt, warum beide Recht haben könnten ...

 

In der Matrix - Index

Zurück zum Seitenanfang

Share on FacebookTweetShare on Google+Send emailPrint