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Rubrik: Endzeit
Autor: tauhid.net

Die schwarzen Fahnen von Khorasan

In der Bibel wird gesagt, daß die Juden das Heilige Land erobern werden, das Gott ihnen versprochen hat. Muslime halten dies gemeinhin für einen Irrglauben, da sie sicher sind, daß Islam am Ende siegreich hervorgehen wird. Etwas erklärt, warum beide Recht haben könnten: die schwarzen Banner, die aus dem Osten kommen!

Die Assyrer eroberten das Königreich Israel vor ca. 2730 Jahren, wodurch 10 der 12 Stämme ins Exil getrieben wurden. Wohin sie gingen ist bis heute ein Rätsel. Die beiden übriggebliebenen Stämme, Benjamin und Judah, wurde das heutige jüdische Volk. Nach der zweiten Zerstörung des Tempels von Salomon wurden auch diese Juden in aller Welt verstreut, die Diaspora begann. Aber die Juden hegten die Hoffnung, eines Tages in das Heilige Land zurückkehren zu können, wie Gott es ihnen verheißen hatte. Die meisten der Juden und auch viele Christen glauben, daß der heutige Staat Israel der Beginn der Erfüllung dieses Versprechens ist.

Muslime glauben dagegen, daß dieses Versprechen nicht mehr gelte, wegen des Ungehorsams und des Vertragbruches der Kinder Israel, und daß das heutige Israel eine Schöpfung des Antichristen (Dajjal) und ein Betrug ist, was auch viele orthodoxe Juden und etliche Christen glauben, die wissen, daß nach biblischer Prophezeiung der Krieg von Armageddon vor der Befreiung Israels erfolgt und nicht danach!

Doch, waren wirklich alle Juden ungehorsam und lehnten die Wahrheit ab, die schließlich in Form des Propheten Muhammad s.a.w. erschien?

Der Koran sagt uns:

Und Wir gaben ihm die frohe Botschaft von Isaak, einem Propheten, der zu den Rechtschaffenen gehörte. Und Wir segneten ihn und Isaak. Und unter ihren Nachkommen sind (manche), die Gutes tun, und (andere), die offenkundig gegen sich selbst freveln. [As-Saafat 112, 113]

Unter den Nachkommen Isaak gab es also solche, die Gutes taten, und andere, die dies nicht taten! Dies wird auch in den folgenden Versen gesagt:

Und Wir haben sie auf Erden in Gemeinschaften zerteilt. Unter ihnen sind Rechtschaffene, und unter ihnen gibt es welche, die nicht so sind. Und Wir prüften sie durch Gutes und durch Böses, auf daß sie sich bekehren mögen. Es folgten ihnen dann Nachkommen, die die Schrift erbten; sie greifen aber nach den armseligen Gütern dieser niedrigen (Welt) und sagen: „Es wird uns verziehen werden." Doch wenn (abermals) derartige Güter zu ihnen kämen, griffen sie wiederum danach. Wurde denn der Bund der Schrift nicht mit ihnen geschlossen, damit sie von Allah nichts als die Wahrheit aussagen sollten? Und sie haben gelesen, was darin steht. Aber die Wohnstätte im Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen. Wollt ihr es denn nicht begreifen? Und diejenigen, die an der Schrift festhalten und das Gebet verrichten - Wir lassen den Rechtschaffenen den Lohn nicht verlorengehen. [Al-Araf 168-170]

Gott sagt hier, daß er den Lohn der Rechtschaffenen nicht verloren gehen lassen wird! Als der Prophet Jesus a.s. erschien, folgten die Rechtschaffenen unter den Juden ihm, wie wir aus dem folgenden Vers wissen:

O ihr, die ihr glaubt, seid Allahs Helfer wie Jesus, der Sohn der Maria, (als er) zu den Jüngern sagte: „Wer sind meine Helfer für Allah?" Die Jünger sagten: „Wir sind Allahs Helfer." So glaubte ein Teil der Kinder Israels, während ein Teil ungläubig blieb. [As-Saf 14]

Die Frage also ist: Kann es sein, daß die Rechtschaffenen der Kinder Israels Muslime wurden, und daß diese es sind, denen Gott sein Versprechen einlöst? Daß sie es sind, die das Heilige Land erben? Denn der letzte Führer der Muslime wird von Bani Israel sein (Jesus, der Messiahs a.s.), und es ist die Sunnah Allahs, die Propheten zu ihrem eigenen Volk zu schicken.

Welche Armee wird es sein, die schließlich Jerusalem erobert?

Der Prophet Muhammad s.a.w. sagte: „Wenn ihr die Nachricht hört, daß die schwarzen Flaggen von Khorasan kommen, dann müßt ihr euch ihnen anschließen, selbst wenn ihr über Eis kriechen müßtet, denn der Khalifah Allahs, der Mahdi, wird unter ihnen sein.“ [Masnad Ahmad 5:277, Sunan Ibn Majah]

Thauban berichtete, daß der Prophet salla allahu alaihi wa sallam sagte: „Drei werden sich um euren Schatz bekämpfen, Jeder von ihnen ist Sohn des Khalifah. Dann wird keiner von ihnen ihn bekommen. Dann werden die schwarzen Flaggen aus dem Osten erscheinen und euch so töten (o. bekämpfen), wie kein Volk tötete (o. kämpfte)." Dann erwähnte er etwas, was ich mir nicht gemerkt habe. Dann sagte er: "Wenn ihr ihn seht (den Mahdi), so sollt ihm den Treueid geben, auch wenn kriechend auf dem Schnee (o. auch wenn ihr über Schnee kriechen müßtet) denn es ist Allahs Khalifah, Al-Mahdi." [Ibn Maajah und Al-Haakim, Ibn Kathiir sagte: „Dies ist eine starke, gesunde Überlieferungskette (Isnad)."]

Der obige Hadith zeigt, daß diejenigen, die „euch" (also die Araber) bekämpfen, aus einem kalten Klima kommen (kriechend auf Schnee). Dies wird auch durch den folgenden Hadith unterstützt:

Nafi' bin Utba berichtet: Wir waren zusammen mit Allahs Gesandten s.a.w. auf einer Expedition als Leute aus Richtung Westen zu Allahs Apostel s.a.w. kamen. Sie trugen wollene Kleider und standen in der Nähe eines Hügels, und sie trafen Allahs Gesandten während er saß. Ich dachte mir, besser du gehst zu ihnen und stehst zwischen ihnen und ihm, damit sie ihn nicht angreifen können. Dann dachte ich, daß eine geheime Absprache zwischen ihnen ablief. Ich ging jedoch zu ihnen und stellt mich zwischen sie und ihm, und ich erinnere vier Worte, die ich wiederhole. Er sagte: „Ihr werdet Arabien angreifen, und Allah wird es euch ermöglichen, es zu erobern. Dann werdet ihr Persien angreifen, und Allah wird es euch ermöglichen, es zu erobern. Dann werdet ihr Rom angreifen, und Allah wird es euch ermöglichen, es zu erobern. Dann werdet ihr Dajjal angreifen, und Allah wird es euch ermöglichen, ihn zu besiegen.“ Nafi' sagte: Jabir, wir dachten, daß Dajjal erscheinen wird, nachdem Rom besiegt wurde. [Sahih Muslim, Buch 41, 6930]

Die Leute, die schließlich mit Dajjal kämpfen, sind also nicht Araber, die sie im Gegenteil bekämpfen werden (das unterdrückerische saudische Regime als auch Shia Iran) und sie kommen aus einem kalten Klima, deswegen wollene Kleidung! Diese Armee wird sich bis Palästina durchkämpfen, wo sie ihre Banner errichten werden:

Abu Hurairah r.a. überlieferte, daß der Prophet s.a.w. sagte: „Schwarze Banner werden von Khorasan kommen. Keine Macht wird sie aufhalten können bis sie schließlich Eela (Baitul Maqdis / Jerusalem) erreichen, wo sie ihre Banner errichten werden. [Sunan Tirmidhi, Kitab-al-Fitan, Hadith 2371]

Abdur Rahman Al-Jarshi berichtete, daß er von dem Prophetengefährten Amr Bin Marra Al-Jamli r.a. gehört hat, daß der Prophet s.a. sagte: „Wahrlich, Schwarze Flaggen werden von Khorasan erscheinen, bis diese Leute ihre Pferde an den Olivenbäumen zwischen Bait-e-Lahya und Harasta festbinden werden." Wir fragten, gibt es denn Olivenbäume zwischen diesen Orten? Er sagte, „Wenn es dort keine gibt, dann werden sie bald wachsen, damit diese Leute kommen und ihre Pferde dort festbinden." [Kitab-al-Fitan, Seite 215]

Bait Lahya liegt im Norden des Gazastreifens und Harasta, auch bekannt als Harasta al-Basal, ist eine Stadt und nordöstlicher Vorort von Damaskus. Die Soldaten dieser Armee werden es vor allem sein, die Malhama al-Kubra, die große Schlacht, bestreiten, während die Zahl der Araber zu dieser Zeit nur klein sein wird:

Abu Huraira berichtete daß der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: „Die letzte Stunde wird nicht kommen bis die Römer bei al-A'maq oder in Dabiq an Land gehen. Eine Armee der besten (Soldaten) von den Leuten der Erde zu dieser Zeit wird von einer Stadt (Medina) kommen (um sich ihnen entgegenzustellen). Wenn sie sich in Reihen aufstellen, werden die Römer sagen: Steht nicht zwischen uns und jenen (Muslimen), die Gefangene von uns genommen haben. La ßt uns mit ihnen kämpfen. Und die Muslime werden sagen: Nein, bei Allah, wie werden niemals von euch und unseren Brüdern weichen, damit ihr sie bekämpft. Sie werden dann anfangen zu kämpfen, und ein Drittel der Armee wird weglaufen, denen Allah nicht verzeihen wird. Ein Drittel wird getötet werden, und sie sind in den Augen Allahs die besten Märtyrer, und ein Drittel, das niemals Prüfung ausgesetzt wird, wird gewinnen, und sie werden Eroberer Konstantinopels sein. Und während sie damit beschäftigt sind, die Kriegsbeute zu verteilen, nachdem sie ihre Schwerter an die Olivenbäume gehängt haben, wird Satan rufen: ‚Dajjal hat euren Platz bei euren Familien eingenommen.‘ Und sie werden herauskommen, aber es wird nutzlos sein. Und wenn sie nach Syrien kommen, wird er (Dajjal) erscheinen, während sie sich noch für die Schlacht vorbereiten und sich in Reihen aufstellen. Sicherlich, die Zeit des Gebetes wird kommen, und dann wird Jesus a.s., der Sohn der Maria, herabkommen und wird sie im Gebet führen. Wenn der Feind Allahs ihn sehen wird, wird er (verschwinden) genau wie Salz verschwindet, wenn es in Wasser auflöst. Und wenn er (Jesus) ihn nicht konfrontieren würde, selbst dann würde er sich komplett auflösen, aber Allah wird ihn durch seine Hand töten und er wird ihnen das Blut auf seiner Lanze zeigen." [Sahih Muslim, Kitab al-Fitan, Hadith 2897]

Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: „Ihr habt von einer Stadt gehört, deren eine Seite auf Land und deren andere Seite in der See liegt (Konstantinopel). Sie sagten: Ja, Gesandter Allahs. Darauf sagte er: Die letzte Stunde wird nicht kommen bis 70,000 Leute von Bani Ishac (Kinder des Propheten Isaak) sie angreifen werden. Wenn sie dort landen, werden sie weder mit Waffen kämpfen noch Pfeile regnen lassen, sondern nur sagen: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Allah ist größer", und eine Seite (der Stadtmauer) wird fallen. Thaur (einer der Berichterstatter) sagte: Ich glaube, er sagte, die dem Meer zugewandte Seite. Dann werden sie zum zweiten Mal sagen: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Allah ist größer", und die zweite Seite wird auch fallen, und sie werden sagen: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Allah ist größer", und die Tore werden ihnen geöffnet werden. Und während sie die Kriegsbeute sammeln und sie unter sich verteilen, wird ein Geräusch zu hören sein und es wird gesagt werden: ‚Wahrlich, Dajjal ist gekommen.‘ Und so werden sie alles liegenlassen und sich ihm zuwenden." [Sahih Muslim, Kitab al-Fitan, Hadith 2920]

Hadrat Umama berichtete einen langen Hadith von dem Propheten s.a.w., in dem Umm Sharik fragte: „Wo werden die Araber sein an diesem Tag?“ Der Prophet s.a.w. sagte: „Sie werden klein in Zahl sein. Und von diesen übriggebliebenen Arabern werden die meisten in Bait-ul-Muqaddas (Syrien) sein und ihr Führer wird ein frommer Mann sein (al-Mahdi). Wenn ihr Führer nach vorne geht, um das Morgengebet zu leiten, wird Isa a.s. (Jesus) vom Himmel herabkommen.“ [Sunan Ibn Majah, Kitab al-Fitan, Hadith 4077]

Wir wir sehen, wird es zu dieser Zeit nur wenige Araber geben. Der Grund dafür ist in anderen Ahadith genannt:

Abdullah bin Amr r.a. berichtete, daß der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: „Es wird eine Fitnah (Leid, Prüfung, Versuchung) geben, die die Araber reinigen wird (tastanzifu), ihre Toten werden in der Hölle sein. Während (dieser Versuchung) wird die Zunge schneidender sein als der Hieb eines Schwertes.“ [Ahmad, Abu Dawud, at-Tirmidhi, Ibn Majah]

Der Gelehrte At-Tuwaijari erklärt, ‚die Araber reinigen‘ meint, daß die meisten von ihnen vernichtet werden. Wodurch sie vernichtet werden, ist auch genannt: Atomkrieg oder Meteoriteneinschläge, wie in einem anderen Artikel dargestellt, und einer Plage, wie in folgendem Hadith beschrieben:

„Eine Plage wird über euch kommen (und euch in großer Zahl töten), wie eine Plage Schafe trifft.“ [Buchari, Band 4, Buch 51, 401]

Diese Plage kann natürlicher Ursache sein, wahrscheinlicher handelt es sich aber um biologische Waffen. Nach dem Massentod des dritten Weltkrieges wird die meiste Technik nicht mehr funktionieren (z.B. wegen EMP-Effekt), was erklärt, warum wieder Pferde und Schwerter benutzt werden. Die meisten Araber werden dann vernichtet sein. Aus welchen Leuten besteht also die Armee, die die letzten Schlachten der Menschheit bestreitet?

Wie man auf obiger Karte sehen kann, wurden unter Khorasan damals die Gebiete verstanden, die heute in Afghanistan und seiner nächsten Umgebung liegen. Die Mehrzahl der Bevölkerung dieses Gebietes sind Paschtunen, von denen ca. 12 Millionen in Afghanistan und 30 Millionen in Pakistan leben.

Die Herkunft der Paschtunen ist nicht mit Sicherheit bewiesen und Stoff heftiger Debatten. Es ist naheliegend, daß es nicht im Interesse vieler Leute ist, einen wissenschaftlichen Nachweis zu erbringen, der Millionen von armen, radikal-islamischen Paschtunen ein Bleiberecht in Israel einräumen würde, weil sie jüdischer Abstammung sind!

Die Paschtunen selber aber glauben, daß sie von den zehn verlorenen Stämmen Israels abstammen, in erster Linie von dem Stamme Josephs! Dieser Glaube, der in völliger Übereinstimmung mit den oben aufgeführten Ahadith steht, wird durch zahllose Indizien gestützt.

Die Paschtunen haben eine stolze mündliche Tradition, die von ihrer Abstammung von den Israeliten spricht. Ihre Stammesgruppierungen haben gleiche Namen, wie z.B. Yusufzai (was Söhne Josephs bedeutet) und Afridi (was von Ephraim kommen soll). Manche ihrer Bräuche und Gewohnheiten sind jüdischer Tradition sehr ähnlich, wie z.B. das Anzünden von Kerzen am Sabbath, des Sich-Enthaltens verschiedener Speisen, das Benutzen eines Baldachin während einer Hochzeitsfeier und einige Ähnlichkeiten in der Kleidung. Unzählige Orte haben jüdische Namen, wie z.B. Koh-e-Suleiman – Salomon Berge; Afghanistan – Afghana (der Enkel von König Saul); Kohat – eine Stadt in NWFP, Pakistan, was 'Versammlung' im Hebräischen bedeutet und ist auch der Name von Levis zweitem Sohn und des Vaters von Amram; Zabul – eine Provinz in Afghanistan, Zebulun war einer der Söhne Jakobs a.s.; Kabul – ‚Cab‘ meint schmutzig und ‚Bul‘ Stadt in hebräisch, also ‚schmutzige Stadt‘, oder aber auch der Name Pathan selber, der sich im Norden des Gazastreifen findet, ein Checkpoint in der Nähe von Nablus.

Die Bibel erzählt in Chroniken 5.26: „Und da sie sich an dem Gott ihrer Väter versündigten und abfielen zu den Götzen der Völker im Lande, die Gott vor ihnen vertilgt hatte, erweckte der Gott Israels den Geist Phuls, des Königs von Assyrien, und den Geist Thilgath-Pilnesers, des Königs von Assyrien; der führte weg die Rubeniter, Gaditer und den halben Stamm Manasse und brachte sie gen Halah und an den Habor und gen Hara und an das Wasser Gosan bis auf diesen Tag."

‚Gosan‘ oder ‚Gozen‘ ist der historische Name des Flußes Amu Darya im Norden der Stadt Balach. ‚Habor‘ liegt am Pass zwischen Afghanistan und Pakistan. ‚Pesh‘ bedeudet Pass, ‚Hawar‘ / ‚Habor‘ Stadt, d.h. die Stadt nach dem Pass. Diese Stadt ist heute bekannt als Peshawar. ‚Hara‘ ist die Stadt Harat nahe der persischen Grenze.

Das von einem arabischen Geografen im Jahre 982 AD geschriebene ‚Hudud al-Alam‘ sagt, daß die Pathanen (ein anderer Name für Paschtune) keine Arier sind, sondern von den Israelis abstammen. Ein anderes Buch, ‚Taqaati-Nasiri‘, gleicht sich mit historischen Aufzeichnungen der Paschtunen und sagt, daß im 7. Jhdt. Leute, die Bani Israel genannt wurden, sich in Ghor niederließen, südöstlich von Herat, und von dort nach Süden und Osten wanderten. Diese Referenz stimmt mit der allgemeinen Sicht der Paschtunen überein, als die Stämme Israels sich verstreuten, der Stamm Joseph in dieser Region niederließ, daher der Stammesname ‚Yusef Zai‘. Viele andere Werke bestätigen diese Theorie, wie z.B. das ‚Maghzan-e-Afghani‘, eine Geschichte zusammengestellt im 16. Jhdt. von Khan-e-Jehan Lodhi unter der Herrschaft des Moguls Jehangir; das ‚Mirat-ul-Alam‘ von Bukhtawar Khan; die ‚Risala-i-Ansab-i-Afghana‘ von Rahmat bin Shah Alam, sowie das ‚Khulasat-ul-Ansab‘ von Fareed-ud-Din Ahmad. Weitere Werke sind ‚Tarikh-i-Afghana‘ von Nimat Allah al-Harawi und ‚Tarikh-i-Hafiz Rahmatkhani‘ von Muhammad Zadeek. In der Tat sind sehr viele Gelehrte von dieser Theorie überzeugt, angefangen von dem großen Reisenden Ibn Battuta und dem Historiker Ferishta, bis hin zu Sir Alexander Burnes, William Moorcroft, J. B. Frazer, Sir Henry Yule, Joseph-Pierre Ferrier, George Moore, H. W. Bellew, Rabbi Benjamin von Tudela, Rabbi Yahuda ben Bal'am und Rabbi Saadia Gaon.

„Von allen Gruppen gibt es mehr überzeugende Beweise (über die Abstammung von den Stämmen Israels) über die Paschtunen als jede andere", sagt Shalva Weil, ein Anthropologe und leitender Forscher an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Diese Ansicht teilt er mit vielen seiner Israelischen Kollegen.

Und auch Genanalysen erhärten diese Theorie. Bei einer genetischen Studie über den Afridi Klan der Paschtunen in Malihabad, Indien, wurde festgestellt, daß 650 von 1500 Angehörigen eine gleiche DNA hatten wie die Juden. Weitere Studien belegten, daß die afghanische DNA die zweitnächste (68.1) zu Aschkenazi DNA ist, nach iranischen und irakischen Juden (67.9). Die meisten dieser Forschungen nutzten Proben der Yusufzai, Afridi und Khattak von Pakistan und Indien. 

Auch seltene Gendefekte zeigen eine gemeinsame Abstammung: ‚Inclusion body myopathy‘ wurde bei Paschtunen, iranischen Juden und Ashkenazi Juden gefunden. Eine weitere genbedingte Krankheit, ‚Glucose 6 Phosphate Dehydrogenase Deficiency‘ (G6PDH) tritt sowohl bei Juden aus Kurdistan, Irak, Iran, Yemen und bei Afghanen / Paschtunen auf.

Der Prophet Jakob a.s. segnete insbesondere Joseph und seine Nachkommen:

Joseph wird wachsen, er wird wachsen wie ein Baum an der Quelle, daß die Zweige emporsteigen über die Mauer. Und wiewohl ihn die Schützen erzürnen und wider ihn kriegen und ihn verfolgen, so bleibt doch sein Bogen fest und die Arme seiner Hände stark durch die Hände des Mächtigen in Jakob, durch ihn, den Hirten und Stein Israels. Von deines Vaters Gott ist dir geholfen, und von dem Allmächtigen bist du gesegnet mit Segen oben vom Himmel herab, mit Segen von der Tiefe, die unten liegt, mit Segen der Brüste und des Mutterleibes. Die Segen deines Vaters gehen stärker denn die Segen meiner Voreltern, nach Wunsch der Hohen in der Welt, und sollen kommen auf das Haupt Josephs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern. [Genesis 49: 22-26]

Kann man hier nicht die kämpferischen Paschtunen erkennen und wie sie von verschiedenen Kolonialmächten bedrängt werden, aber am Ende stets siegreich hervorgehen? Der Prophet Moses a.s. gab von Joseph die Beschreibung eines jungen, wilden Stieres und segnete vor seinem Tod ihn bzw. seine Nachkommen:

Die Gnade des, der in dem Busch wohnte, komme auf das Haupt Josephs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern. Seine Herrlichkeit ist wie eines erstgeborenen Stieres, und seine Hörner sind wie Einhornshörner; mit denselben wird er die Völker stoßen zuhauf bis an des Landes Enden. Das sind die Zehntausende Ephraims und die Tausende Manasses. [Deuteronomy 33:15-17]

Nach all diesem Segen, wie kann es sein, daß der Stamm Josephs in Dunkelheit gelassen würde und der Segen in diesem Falle wirkunglos wäre? Als Jakob a.s. auf seinem Sterbebett auch Ephraim und Manasse segnete, bevorzugte er Ephraim:

Da aber Joseph sah, daß sein Vater die rechte Hand auf Ephraims Haupt legte, gefiel es ihm übel, und er faßte seines Vaters Hand, daß er sie von Ephraim Haupt auf Manasses Haupt wendete, und sprach zu ihm: Nicht so, mein Vater; dieser ist der Erstgeborene, lege deine rechte Hand auf sein Haupt. Aber sein Vater weigerte sich und sprach: Ich weiß wohl, mein Sohn, ich weiß wohl. Dieser soll auch ein Volk werden und wird groß sein; aber sein jüngerer Bruder wird größer denn er werden, und sein Same wird ein großes Volk werden. [Genesis 48:18]

Wegen dieses Segens wurde Ephraims Dynastie so erhoben, daß sie ein Synonym für die Herrschaft von Israel wurde. Wie könnte da Jakobs Segen auf Joseph a.s. , den er noch mehr bevorzugte, verloren gehen, zusammen mit dem ganzen Stamm Josephs? Nein, es ist der Stamm Joseph, der das Versprechen Gottes einlösen wird, mit der Erlaubnis Gottes! Aber auf eine Art, wie es sich die heutigen Juden und Christen, und selbst die meisten Muslime, nicht im Traume hätte vorstellen können!

Da sagte Moses zu seinem Volk: „Fleht Allah um Hilfe an und seid geduldig. Wahrlich, die Erde ist Allahs; Er vererbt sie unter Seinen Dienern, wem Er will, und der gute Ausgang (aller Dinge) ist für die Gottesfürchtigen." [Al-Araf 128]

Der vierfache Betrug:

  • Der jetzige Staat Israel ist nicht das versprochene Land oder der Anfang davon!
  • Die jetzigen schwarzen Fahnen (Al-Qaeda, ISIS, Nusra etc.) sind nicht die schwarzen Fahnen des Mahdi. Im Gegenteil befiehlt uns der Prophet s.a.w. uns vor der Fitnah des gegenseitigen Tötens in Sicherheit zu bringen und sich keiner dieser sich gegenseitig bekämpfenden Gruppen / Sekten anzuschließen.
  • Der kommende 3. Weltkrieg ist nicht Armageddon. Malhama al-Kubra wird erst danach kommen.
  • Der kommende Messiahs ist nicht der wahre Messiahs, sondern der Antichrist!

Erst kommt der Betrug, dann erst die Wahrheit! Aber dem Betrug werden die meisten Menschen folgen!

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Sunni und Shia – Der Mythos eines 1400-jährigen Konfliktes
Während der europäischen Herrschaft über Ruanda erreichte die belgische Kolonialmacht zur Unterjochung der lokalen Bevölkerung etwas Erstaunliches, die willkürliche Erschaffung einer neuen ethnischen Teilung! Durch Erschaffung subjektiver ethnischer Kategorisierung basierend auf Körpergröße und Hautfärbung hielten die Belgier die einheimische Bevölkerung in ständigem Konflikt und dadurch ihnen selber untertan.

Index der Artikelserie

EIN LIEBLICH ANZUSEHENDER BAUM

TRANSHUMANISMUS

LUZIFER

EIN BILD IM SPIEGEL

AD-DAJJAL - DER ANTICHRIST

I. DIE PROPHEZEIUNGEN
II. DIE TEMPLER
III. FREIMAUREREI UND HUMANISMUS
IV. KABBALA UND ZIONISMUS
V. DER EINFLUSS DER MYSTERIENKULTE
VI. ROTHSCHILD UND DIE ILLUMINATEN
VII. DIE BANKSTERS
VIII. KRIEGSSPIELE
IX. 9/11
X. SCHRITTE ZUR WELTREGIERUNG
XI. DER WEG ZUR TOTALEN KONTROLLE
GOG & MAGOG
DIE SCHWARZEN FAHNEN VON KHORASAN
SUNNI UND SHIA

KOLLAPS

HIJRAH

TRANSZENDENZ


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