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Dschinn in anderen Religionen und Kulturen

In allen Kulturen und Epochen findet man den Glauben an Dschinn in den verschiedensten Formen. Mal werden sie Elementargeister genannt, mal Feen, mal Dämonen, oder auch als Götter verehrt.

Und am Tage, wo Er sie alle versammeln (und) dann zu den Engeln sprechen wird: "Sind diese es, die euch dienten?" werden sie sagen: "Preis (sei) Dir! Dich haben Wir zum Beschützer, nicht sie. Nein, sie (die Menschen) dienten den Dschinn; an sie haben die meisten von ihnen geglaubt." [Saba 40-41]

Wenn also z.B. Buddhisten vor Buddha beten, verneigen sie sich vor dem Dschinn / Satan, der in der Statue lebt. Sie tun im Prinzip also, was auch ein Magier tut, und werden deswegen durch Dschinn in der Tat befähigt, "übernatürliche" Dinge zu tun.

Man sehe sich mal an, was die buddhistischen Shaolin-Mönche so alles machen können. Da wird z.B. eine Eisenstange durch Druck auf den Hals verbogen, ohne dass dies zu einer Verletzung führt, oder eine Nadel durch eine Glaswand geworfen. Wissenschaftlich "bewiesen", weil ja vor laufender Kamera, aber wissenschaftlich "erklärt"?

Dass der Dalai Lama in keinster ein Bodhisattva ist, ein erleuchtetes Wesen, verdeutlicht die gnadenlose Ausbeutung der Tibeter vor dem Einmarsch der Chinesen. 3% der Tibeter herrschten faktisch über Leibeigene, die den Klöstern und wenigen Reichen gehörten, und die unendlich hohe Abgaben zu zahlen hatten. Es herrschten Sklaverei und Schuldknechtschaft, massive Armut und Hunger. Tibet war also keinesfalls das Paradies auf Erden, von dem der Dalai Lama stets schwärmt, und worauf die Europäer so gerne hereinfallen. Der Dalai Lama und seine Familie besaßen 40.000 Leibeigene, die 27 Landgüter bewirtschafteten. Nur in den Klöstern gab es Schulen, die normalen Menschen hatten keine Gesundheitsvorsorge, und die Säuglingssterblichkeit lag bei sage und schreibe 50%! Das ging so bis ca. in der Mitte des letzten Jahrhunderts, die Lebenserwartung der Leibeigenen lag bei 35 Jahren. All das erklärt von der Herrschaft mit schlechtem Karma, an dem die Leibeigenen selbst Schuld waren, denn dafür genügte schon die Kritik an der herrschenden Klasse! Entgegen aller im Westen verbreiteten Propaganda, wurde von den Leibeigenen die chinesische Volksbefreiungsarmee gefeiert, weil für die Leibeigenen damit die Sklaverei und Schuldknechtschaft beendet wurde. Der Dalai Lama musste Ende der 90er Jahre zugeben, was er stets bestritten hatte, nämlich die Zahlungen und seine Verbindungen zur CIA. Der Gottkönig hatte also Jahrzehnte lang betrogen und gelogen. Die 30-jährige Sperrfrist für CIA-Daten war vorbei, jeder konnte diese Unterlagen also einsehen. Er macht sich sich hübsch in der Reihe anderer Friednsnobelpreisträger, wie Aung San Suu Kyi, Regierungschefin von Myanmar, wo die Rohingya abgeschlachtet werden, oder Menachim Begin, der eigenhändig an der Abschlachtung von Palästinensern beteiligt war.

Bis heute hat die Wissenschaft keine Erklärung, wie Bauwerke wie Stonehenge oder die Statuen auf den Osterinseln entstanden. Auch bei den Pyramiden gibt es nur wenig überzeugende Theorien, die vor allem daran zu beißen haben, dass es in der Nähe der Pyramiden keine Massengräber gab, die es aber geben müsste, wenn die Pyramiden auf konventionellen Weg mit einem Heer von Arbeitern gebaut worden wären. Schließen wir Außerirdische aus, kommen nur die Dschinn in Frage.

Buddhisten und Hindus glauben an Reinkarnation. Ein quasi "Beweis" dafür sehen sie unter anderem in der Art und Weise, wie der Dalai Lama, das Oberhaupt der Tibeter, gewählt, oder vielmehr gefunden wird. Er wird als Tulku angesehen, ein erleuchtetes Wesen, das sich bereits mehrere hundert Jahre (14 Leben) inkarniert. Anders als normale Menschen, kann er sich den Menschen aussuchen, in den er wieder inkarniert. Die Aufgabe der anderen Lamas ist, das Kind zu finden, in das sich der Dalai Lama inkarniert hat. 2-3 Jahre nach dem Tod des Dalai Lama beginnt die Suche. In früheren Jahren reisten die Lamas zu dem Orakelsee Lhamo Lhatso, ein heiliger Platz, an dem ein Geist (!) wohnt, Palden Lhamo genannt. Dort meditierten die Lamas und sahen in Visionen und Träumen den Ort, wo sie zu suchen hätten. An diesem Ort dann legten sie kleinen Kindern Gegenstände des alten Dalai Lamas vor, die unter jedemenge anderer Gegenstände vermischt wurden, und dasjenige Kind, das alle Gegenstände richtig heraus suchte, musste der inkarnierte Dalai Lama sein!

Aber ganz offensichtlich hat sich nicht der alte Dalai Lama inkarniert, sondern der in ihm wohnende Dschinn, der ja hunderte Jahre alt wird!

Wenn auf Hawaii früher jeamd König werden wollte, musste er zeigen, dass er surfen konnte. Ein ca. 5m langes Surfbrett wurde aus dem Wili-Wili-Baum geschreinert. Bevor man jedoch den Baum fällen durfte, musste man erst einen Kumu-Fisch an den Wurzeln des Baumes opfern, um die Götter um Erlaubnis zu bitten. Offensichtlich sollte hier der Dschinn besänftigt werden, der auf dem Baum lebte. Diese Art von Opferung oder auch dem "in Kenntnis setzen" der feinen Wesen, die auf dem Baum wohnen, findet man in vielen Kulturen. Im Islam genügt es, "Bismillah" vor dem Fällen eines Baumes zu sagen.

Wie Schamanen und Mediziner Dschinn benutzen, um zu heilen, hatten wir schon im Vorwort erwähnt. Auch bei den Christen gibt es "Wunderheilungen" und gar "Miracle Healing Crusades", wo die Leute in großen Versammlungen reihenweise geheilt werden und "Halleluja" jauchzen. Die Masche ist die gleiche, wie bei den Schamanen und auch bei den sogenannten Exorzisten des Vatikan: Ein Befehlshaber der Dschinn, normalerweise ein mächtiger Ifrit, kickt die im Körper des Kranken steckenden Dschinn raus, worauf der Kranke genest und Jesus preist, der ihn angeblich geheilt hat. Patient geheilt, aber auf dem Weg zur Hölle!

Man gehe nur mal nach Lourdes und schaue sich all die stehengelassenen Rollstühle und Krücken an! Dort ist es dann nicht Jesus, der heilt, sondern angeblich seine Mutter. Das fromme Mädchen Bernadette Soubirous, der in der Grotte Massabielle in Lourdes achtzehnmal die Gottesmutter erschienen sein soll, soll dort mit eigenen Händen eine Quelle freigeschaufelt haben, deren Wasser auf wundersame Art Kranke heilt. Wobei bei diesen "Heilungen" natürlich nicht nur Dschinn eine Rolle spielen, sondern auch in großem Maße "Placebo" / Autosuggestion. Jedes Jahr wird dieser Ort von sechs Millionen Pilgern aus allen Kontinenten besucht, die 2,5 Milliarden Euro Umsatz bringen.

Ja, Schirk war schon immer eine gute Einnahmequelle, weswegen die Quraisch ja auch so vehement die Lehren Muhammads s.a.w. ablehnten, weil der ihr Geschäft versauerte. Immerhin zogen die über 350 in und um die Kaaba aufgestellten Götzen Pilger aus ganz Arabien an, die den Quraisch erheblichen Reichtum bescherten.

Wer etwas anderes anbetet als Allah, betet "Taghut" an, also letztendlich Satan, der sich hinter diesen Götzen verbirgt, oder sogar ganz real in ihnen wohnt:

Und erwähne in diesem Buch Abraham. Er war ein Wahrhaftiger, ein Prophet, als er zu seinem Vater sagte: "O mein Vater, warum verehrst du das, was nicht hört und sieht und dir nichts nützen kann? O mein Vater, diene nicht Satan; denn Satan empört sich gegen den Allerbarmer. [Maryam 44, 45, 47]

Die Götter, vor allem der Sonnengott (hinter dem sich Satan verbirgt), verlangten stets Menschenopfer:

  • Mayas: Kulkulcan
  • Babylon: Vul / Baal
  • Römer: Volcan
  • Ägypter: Osiris / Ra
  • Griechen: Helios
  • Azteken: Tonatiuh
  • Sumerer: Ea / Enki
  • Assyrer: Shamash
  • Hindus: Surya
  • China: Tai-Yang-King

Die Menschen, vor allem Erstgeborene, wurden oft auf dem geopfert, was heute als das Symbol der Barmherzigkeit gilt: dem Kreuz! Und es verwundert nicht, dass unter dem Zeichen des Kreuzes mehr Menschen starben, als unter jedem anderen Symbol.

Die Ankunft des Kreuzes in Südamerika auf dem Segel von Kolumbus Schiff Santa Maria, kündigte die Ausrottung von 4/5 der einheimischen Bevölkerung an. Dem Rest der Welt ging es in einem halben Jahrtausend Kolonisation nicht viel besser. Halb Europa wurde ausgerottet im 30-jährigen Krieg zwischen Katholiken und Protestanten. Ein guter Teil der Bevölkerung fiel auch der Inquisition zum Opfer, und wurde nicht nur ermordet, sondern vorher noch bestialisch gefoltert. Auch die Kreuzzüge machen dem angeblichen Symbol Gottes keine Ehre, sondern offenbarten einmal mehr, dass das Menschenopfer von Gottes angeblichen Sohn Satanskult ist und nichts anderes!

Und doch haben sie die Dschinn zu Allahs Teilhabern gemacht, obwohl Er sie geschaffen hat; und sie dichten Ihm ohne alles Wissen fälschlicherweise Söhne und Töchter an. Gepriesen sei Er und Erhaben über das, was sie (Ihm) zuschreiben. [Al-Anam 100]

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Diesen Artikel schrieb ich 1997, zwei Jahre, nachdem ich Muslim wurde (und daher noch nicht viel Ahnung hatte vom Islam). Die hier beschriebenen Techniken kommen, wie viele andere Techniken "innerer Stärke" oder "inneren Wissens" (ilmu batin), als "Formen des Islam" daher, arbeiten aber in Wirklichkeit mit Dschinn.

Ruqyah - Islamischer Exorzismus

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