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Autor: Abdullah

Meinungen einiger nicht-muslimischer
Persönlichkeiten über den Islam

Ein gerecht urteilender Mensch - welcher Kultur auch immer - der die Geschichte des Propheten Muhammad  s.a.w. studiert, kann von der Biographie dieses außergewöhnlichen Menschen nur überwältigt und voller Bewunderung sein. Gelehrte, Philosophen und Literaten aus Ost und West bezeugen dies und schreiben darüber in ihren Büchern und Artikeln, wie z.B.:

Mahatma Gandhi sagte im Jahre 1924 in der Zeitung Young India: "Ich möchte die Eigenschaften desjenigen Mannes kennen, der unbestreitbar die Herzen von Millionen Menschen beherrscht ... Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass nicht das Schwert das Mittel war, durch das er seine Stellung erwarb. Vielmehr war es die Wirkung der Schlichtheit des Gottesgesandten, zusammen mit seiner Empfindsamkeit, der Wahrhaftigkeit in seinen Versprechen, der Zuneigung und Aufrichtigkeit gegenüber seinen Freunden und Anhängern sowie durch seinen Mut, verbunden mit unerschütterlichem Vertrauen auf seinen Herrn und auf seine Botschaft. Diese Eigenschaften sind es, die den Weg ebneten und die Schwierigkeiten erleichterten, und nicht das Schwert. Nachdem ich den zweiten Teil der Biographie des Gottesgesandten zu Ende gelesen habe, bedauere ich es, nicht mehr zu haben, um mich mit noch besser mit dem Leben dieses großartigen Mannes bekanntzumachen."

Der irisch-britische Literat George Bernard Shaw sagte: "Muhammad war die Seele der Barmherzigkeit, und sein Einfluss blieb über die Zeit hin bestehen. Keiner von den Menschen, die um ihn herum lebten, vergaß ihn, und auch nicht die Menschen, die nach ihm lebten." ...

"Ich habe einiges über das Leben des Gesandten des Islams gelesen und fand bei ihm nur die vorbildlichste Wesensart. Wie sehr wünschte ich, der Islam wäre der Weg der Welt." ...

"Ich lernte bei meinen Studien Muhammad als einen überraschenden Mann kennen und stellte fest, dass er weit davon entfernt war, mit Christus zu streiten. Vielmehr muss er der Retter der Menschlichkeit genannt werden, und Europa hat im gegenwärtigen Zeitalter angefangen, die Glaubenslehre von der Einheit Gottes zu lieben. Vielleicht geht es noch weiter und anerkennt, dass diese Glaubenslehre all seine Probleme zu lösen vermag." (Sir George Bernard Shaw, The Genuine Islam, 1936, Nr. 8, 1).

Der größte russische Romanautor Leo Tolstoi sagt in seiner Schrift "Muhammads Herrschaft" (The Rule of Prophet Mohamed), die er im Jahre 1909 n. Chr., zwei Jahre vor seinem Ableben, veröffentlichte: "Woran kein Zweifel besteht, ist, dass der Prophet Muhammad zu den größten Reformern gehörte, die der menschlichen Gesellschaft einen bedeutsamen Dienst geleistet haben. Es gereicht ihm zur Ehre, dass er eine ganze Nation zum Licht der Wahrheit geleitet und dazu gebracht hat, der Ruhe und dem Frieden zuzuneigen, ein enthaltsames Leben vorzuziehen und Blutvergießen und die Darbringung von Menschenopfern zu verbieten. Er öffnete ihr den Weg zum Aufstieg und zur Zivilisation. Das ist ein gewaltiges Werk, das niemand zu verrichten vermag, wieviel Kraft ihm auch gegeben sein mag, und ein Mann wie dieser ist der Hochachtung und Verehrung würdig." (Leo Tolstoi, Muhammads Herrschaft , S. 7).

Der US-amerikanische Schriftsteller, Historiker und Philosoph William James Durant (1885-1981) erkannte den Einfluss des Korans und seine Stellung unter allen gerecht denkenden Menschen (The Story of Civilization, XIII, 68 f.):

"Zahlreiche Wissenschaftler und Denker in allen vergangenen Zeitaltern - und auch in diesem Zeitalter, in dem wir leben - glaubten und glauben an den Koran, neben den unzähligen anderen Menschen, die trotz unterschiedlichster Begabung an Verstand und Geist. Das ist nur möglich, weil er die wahre und deutliche Glaubenslehre enthält, die von allen akzeptiert wird, die einfachste der Glaubenslehren, die verständlichste, die am wenigsten mit unnötigen Förmlichkeiten und Riten beladene, die am absolut frei ist von Götzendienst und Priesterschaft. ... Der Islam lehrt die Menschen, sich den Schwierigkeiten des Lebens zu stellen und dessen Widrigkeiten ohne Klage und Verdruss zu ertragen. ... Er definiert die Religion und legt sie fest. Weder ein Christ noch ein Jude mit richtiger Glaubenslehre wird im Koran etwas finden, was ihn daran hindern könnte, ihn anzunehmen. "Nicht darin besteht die Güte, dass ihr eure Gesich­ter gegen Osten oder Westen wendet. Güte ist vielmehr, dass man an Allah, den Jüngsten Tag, die Engel, die Bücher und die Propheten glaubt und vom Besitz - obwohl man ihn liebt - der Verwandtschaft, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges (d. h. dem Reisenden, wenn er unterwegs in Not geraten ist), den Bettlern und für (den Loskauf von) Sklaven hergibt, das Gebet verrichtet und die Abgabe (zaka t ) entrichtet; und diejenigen, die ihre Ver­pflichtung einhalten, wenn sie eine eingegangen sind, und diejenigen, die standhaft bleiben in Not, Leid und in Kriegszeiten, das sind diejenigen, die wahrhaftig sind, und das sind die Gottesfürchti­gen" (Sure 2, 177).

In seiner bekannten Enzyklopädie "Geschichte der Zivilisation" (The Story of Civilisation, XIII, 45 ff.) sagt Will Durant:

"Wollen wir über die Bedeutung urteilen, welchen Einfluss eine große Persönlichkeit auf die Menschen hat, so können wir sagen: Muhammad gehörte zu den bedeutsamsten der Großen in der Geschichte. Er hatte es auf sich genommen, das spirituelle und moralische Niveau eines Volks anzuheben, das das heiße Klima und die Unfruchtbarkeit der Wüste in die Finsternisse der Barbarei geworfen hatte. Bei der Verwirklichung dieses Zieles war er so erfolgreich, wie ihm dabei kein anderer Reformer in der gesamten Geschichte nahegekommen ist, und selten finden wir einen anderen Menschen, der alles verwirklicht hat, was er sich erträumte. ... Zu Beginn seiner Botschaft war Arabien eine unfruchtbare Wüste, die von Götzen anbetenden, sich uneinigen Stämmen geringer Zahl bewohnt war, und die bei seinem Ableben eine geeinte zusammenhaltende Nation geworden waren. Er zügelte die Widerspenstigkeit des Stammesdünkels und des Aberglaubens und errichtete auf Judentum, Christentum und der alten Religion seines Landes eine leichte, klare und starke Religion und ein hohes Gebäude, dessen Grundlage Unerschrockenheit und Nationalstolz waren. Innerhalb einer Generation vermochte er in hundert Schlachten siegreich zu sein, und innerhalb eines Jahrhunderts einen gewaltigen Staat zu begründen, und bis zum heutigen Tage auf der halben Welt eine bedeutende Macht zu bleiben."

Der schottische Islamwissenschaftler William Montgomery Watt (1909-2006 n. Chr.), der in seinem Buch Islam and Christianity Today bezüglich des Korans schreibt: "Die islamische Offenbarung muß unbedingt ernsthaft erörtert werden. Der Koran geht von Allah aus und ist folglich Offenbarung und auf keinen Fall Muhammads Worte, noch das Ergebnis seines Nachdenkens, sondern nur Allahs Wort allein. ... Wir glauben an Muhammads Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit, wenn wir sagen: Die Worte des Korans sind nicht das Ergebnis irgendeines Nachdenkens oder Wissens. ... Man darf den Koran nicht als Ergebnis menschlichen Genies ansehen. ..."

Einer der heftigsten Feinde Muhammads berichtete - nachdem er Muslim geworden war - eine wundersame Geschichte: Als der byzantinische Kaiser Heraklios im Jahre 628 n. Chr. Muhammads  s.a.w. Schreiben mit der Einladung zum Islam erhielt, wunderte er sich darüber und hieß jemanden aus Arabien, der den Absender kannte und mit ihm verwandt war, zu sich kommen. Es handelte sich um Abu Sufyan (damals der Führer der Quraisch und einer der größten Feinde des Propheten), der sich damals gerade mit einer Handelskarawane in Palästina aufhielt, während Heraklios in Jerusalem weilte. Dieser stellte ihm mittels eines Dolmetschers und unter Anwesenheit von Abu Sufyans Begleitern als Zeugen einige äußerst kluge und weise Fragen, um zu erkennen, ob Allahs Gesandter  s.a.w. die Wahrheit sagte oder nicht. Nachdem Heraklios Abu Sufyans Antworten auf seine Fragen gehört hatte, sagte er zu ihm:

Ich fragte dich nach seiner Abstammung, und du erwähntest, dass seine Herkunft unter euch geachtet ist. So verhält es sich mit den Gottesgesandten in ihrem jeweiligen Volk. Weiterhin habe ich dich gefragt, ob jemand vor ihm schon solche Worte äußerte, was du verneintest. Daher sage ich: Hätte jemand vor ihm solche Worte gesprochen, so würde ich denken, es handele sich um einen Mann, der sich zum Vorbild nahm, was er zuvor hörte.

Dann fragte ich dich, ob er von euch der Lüge bezichtigt wurde, bevor er seine Behauptung, ein Prophet zu sein, äußerte, was du verneintest. Da war mir klar dass jemand, der keine Lügen über andere Menschen erzählt, auch nicht über Gott lügt.

Und ich fragte dich, ob seine Anhänger zu den Hochgestellten oder Schwachen der Gesellschaft gehören, worauf du geantwortet hast, dass sie zu den Schwachen gehören. Diese sind die Anhänger der Gottesgesandten. Weiterhin habe ich dich danach gefragt, ob die Zahl der Anhänger zu- oder abnimmt, worauf du angegeben hast, dass sie zunimmt. So verhält es sich mit dem Glauben, bis er seine Vollendung erreicht.

Und ich wollte von dir wissen, ob es Anhänger gibt, die aus Unzufriedenheit wieder von ihrer Religion abfallen, nachdem sie sie angenommen haben, was du verneintest. So verhält es sich, wenn der Glaube von Herzensfröhlichkeit durchdrungen ist.

Weiterhin habe ich dich gefragt, ob er treulos handelt, worauf sagtest, dass er dies nicht tut. Auch Gottesgesandte handeln nicht verräterisch.

Und schließlich habe ich dich gefragt, wozu er euch anhält. Darauf war deine Antwort, dass er euch befiehlt, Allah zu dienen und Ihm nichts beizugesellen, dass euch verboten, Götzen anzubeten, und dass er euch dazu anhält, das Gebet zu verrichten und wahrheitsliebend und keusch zu sein.

Wenn das wahr ist, was du sagst, dann wird sich seine Herrschaft auf das erstrecken, was unter diesen meinen Füßen ist. Ich wusste, dass er kommen würde, hätte aber nicht gedacht, dass er aus eurer Mitte käme. Wüsste ich, dass ich ihm aufrichtig ergeben sein könnte, würde ich ihn gern treffen (d. h. wüsste ich, dass ich zu ihm gelangen könnte, würde ich mich um eine Begegnung mit ihm bemühen). (Buchari).


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