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Rubrik: Ruqyah
Autor: tauhid.net

Konversation mit Dschinn

Es gibt Raqis, die sich nicht lange mit Konversationen mit Dschinn aufhalten, weil sie es als Zeitverschwendung ansehen. Sie fordern die Dschinn auf, den Körper zu verlassen, wenn sie nicht getötet werden wollen, und nennen den Dschinn einen Feind Allahs. Dies bringt den Dschinn in die Defensive, und natürlicherweise wird er deswegen lügen.

Aber wenn man mit dem Dschinn spricht, ist dies eine Gelegenheit, die Situation zu verbessern. Oft ist der Dschinn nicht aus eigenem Willen im Körper des Patienten, sondern wurde selber dazu gezwungen. Vielleicht mag er seine Mission nicht, oder vielleicht wurde gedroht, seine Familie als Geisel zu nehmen, damit er die Mission erfüllt. Oder er versteht nichts von Magie und wie er selber in den Körper gekommen ist. Vielleicht kann er auch den Körper nicht verlassen, weil die Magie ihn bindet.

Deswegen sollte man nicht die Dschinn generell als Feind ansehen, sondern versuchen, mit ihnen zu kooperieren, was die Chancen erheblich erhöht, dass man den wahren Grund herausfindet, warum der Dschinn dort ist, und damit vielleicht auch das Buhul findet und das Problem nachhaltig behebt. Der Dschinn kann helfen, die Magie zu zerstören und wird dabei selbst befreit.

Man muss auch verstehen, dass Dschinn von Menschen sehr verletzt werden können, und sogar verstümmelt, und dass sie als emotionale Wesen Rache üben wollen, manchmal jahrelang, weil sie ja sonst nicht viel anderes zu tun haben, und der Mensch dem Dschinn Essen und Unterkunft bietet. Dies sollte man ebenfalls bei einem Gespräch berücksichtigen.

Ein Dschinn, der sich in einen Menschen verliebt, denkt sich generell nicht viel dabei, in den Körper zu fahren. In ihrer Welt bilden die Dschinn ein Paar, ohne irgendwelche Zeremonien, und er glaubt, er könnte das bei Menschen auch so machen. Er versteht meist nicht, dass das Besetzen eines menschlichen Körpers Unrecht ist. Er wird vielmehr oft den Rivalen als illegal ansehen, also die Frau oder der Mann des / der Betroffenen.

Warum ist der Dschinn da?

Das ist das Wichtigste zu wissen. Man kann ihn fragen: „Was machst du hier?" Oft wird er nicht antworten, denn seine Kraft kommt von der Tatsache, dass er unsichtbar und uns verborgen ist.

Je mehr sie entdeckt werden, desto mehr wissen wir über sie und desto mehr werden sie geschwächt. Deswegen sind sie misstrauisch und befürchten, wir benutzen die erhaltenen Informationen gegen sie.

Man muss weiter fragen, um eine Antwort zu erhalten: „Bist du von einem Magier geschickt worden? Hat dich jemand dazu gebracht, zu kommen?" Oder: „Hat er dich verletzt? Hat er eine Strafe verdient?" Oder: „Liebst du ihn? Willst du mit ihm allein sein?"

Man muss Fragen stellen, bis man Antworten hat. Vielleicht wird der Dschinn lügen, aber es wird nicht schwer sein, es zu sehen. Der Dschinn lügt immer aus einem Grund. Zum Beispiel, damit man aufhört, Koran zu lesen, wird er durch den Mund des Patienten sprechen und versprechen zu gehen oder Muslim zu werden. In diesem Fall darf man ihn nicht belästigen, sondern den Zweck seiner Gegenwart erfragen.

Um zu überprüfen, ob der Dschinn lügt, muss man ein Kreuzverhör machen und schnell weitere Fragen stellen, damit der Dschinn nicht viel Zeit zum Nachdenken hat und sich ggf. in Widersprüche verstrickt. Dschinn können nämlich nicht gut lügen.

Man kann ihn fragen: „Wie ist es passiert? Wo war es? Seit wann? Welche Art von Zauberei ist es (wenn es Zauberei ist)?" Dann überprüft man, ob die Antworten plausibel sind. Natürlich müssen wir ihm nicht glauben, und auch Dschinn können Fehler machen. Das Ziel ist schlichtweg, eine Lösung zu finden, und wir können die Aussage des Dschinn der Diagnose hinzufügen. Wenn er z.B. sagt, die Magie wäre gegessen, während wir glauben, sie wäre auf einem Friedhof, behandeln wir für beide Fälle.

Allerdings fürchten uns die Dschinn oft, weil sie wissen, dass sie verbrannt werden. Um mit ihnen über die Magie zu reden und brauchbare Antworten zu erhalten, muss man sie beruhigen, indem man sagt: „Fürchte dich nicht, ich will dir nicht schaden! Ich möchte nur den Zauber rückgängig machen, damit du frei bist und die Person geheilt wird. Ich möchte nur, dass du mir hilfst, den Zauber zu zerstören."

Wenn der oder die Dschinn an Zauberei gebunden sind, ist es wichtig, die Zauberei zu definieren: gegessen, geschrieben, in den Körper gelegt oder drauf getreten. Es kann sein, dass der Dschinn nichts über Zauberei weiß und nicht in der Lage ist, Informationen zu geben, aber meistens weiß er es.

Wenn er es nicht weiß, kann man ihn fragen: „Könntest du einen Blick in den Bauch werfen, ob es irgendeine Magie gibt?" Oder: „Gibt es etwas, das dich davon abhält, auszufahren?" Oder schlicht: „Wo ist die Magie versteckt?"

Dann frage man den Dschinn, ob er an die Magie gebunden ist oder nicht, ob der Patient noch andere Magie hat und ob es noch andere Dschinn gibt. Man frage, wie die andere Magie gemacht ist und warum die anderen Dschinn vorhanden sind.

Es kann passieren, dass der Dschinn sich weigert zu sprechen, obwohl er die Fähigkeit dazu hat. Schade! Man wende die Behandlung an.

Man kann aber auch sehr geschwätzigen Dschinn begegnen; sie werden Stunden und Stunden schwatzen, solange man bereit ist, ihnen zuzuhören. Der Heiler muss die Situation meistern und wissen, wenn der Dschinn nutzlos plappert und ihn unterbrechen, indem er sagt: „Wir wollen ihn nur behandeln. Wir wollen nur wissen, was notwendig ist."

Wenn es andere wichtige Informationen gibt, z.B. darüber, ob andere Menschen in der Familie betroffen sind, nehme man sich die Zeit, es sich anzuhören, aber stoppe ihn, wenn er wieder anfängt zu plaudern.

Man sollte den Dschinn nicht über die Person fragen, die den Zauber geschickt hat. Es ist unmöglich, Rache an Zauberern zu nehmen außer durch Gebete, und wenn sie wissen, dass sie entdeckt worden sind, können sie wieder von vorne anfangen. Am besten ist es deswegen, ihnen keine Veränderung im Verhalten zu zeigen, damit sie denken, ihre Magie wirkt, und wenn man weiß, wer der Zauberer ist, ändert man sicher sein Verhalten ihm gegenüber und er wird dem gewahr. Der Dschinn kann auch die Person verwechseln oder schlichtweg lügen, und man macht dann den Falschen verantwortlich.

Wenn man wissen muss, wer der Zauberer ist, um ihn zu vermeiden, mache man Gebet und bitte Allah, einem die Person zu zeigen und einem mitzuteilen, wie man sich schützen kann. Das Beste ist, die Anrufung der Unterdrückten zu benutzen, die von Allah am meisten akzeptiert wird (siehe auch das Kapitel „Den Zauber zurückschicken“). Zauberer verdienen kein Mitleid und keine Vergebung. So bitte man Allah, sie zu bestrafen und einen zu rächen. Auch nicht vergessen, bei der Rezitation des Koran die Intention zu haben, die Magie wieder an den Absender zurück zu schicken.

Wer ist der Dschinn?

Es ist nicht Neugier, wenn man seinen Namen, Geschlecht, Alter, und Religion erfragt, und wie lange er schon im Körper ist, sondern es bereitet die nächsten Schritte vor. Dschinn fühlen sich stark und arrogant, wenn die Leute sie nicht kennen und sie fürchten. Wenn man ihn dazu bringt, seine Identität zu offenbaren, legt er seine Arroganz ab und öffnet sich.

Man muss ihn auch fragen, wie er den Körper der Person betritt, seine genaue Lage und seine Wirkung auf den Patienten. All dies wird einem helfen, die Wahrheit seiner Worte zu verifizieren, aber es ist auch eine kostbare Information, um ihn aus dem Patienten zu vertreiben, falls die nachfolgenden Verhandlungen erfolglos verlaufen. Dann kann man Schröpfgläser an der Stelle ansetzen, wo er sitzt und wo er einfährt.

Dadurch, dass wir ihn über unsere Absichten informierten und um seine Hilfe baten, entwickelte er Freundlichkeit und fing an, uns zu vertrauen. Er ist deswegen prädisponiert, unsere Predigt zu akzeptieren.

Ihm vorschlagen, Muslim zu werden

Wenn der Dschinn schon Muslim ist, wird man diesen Schritt natürlich überspringen. Man sei nicht überrascht, wie viele muslimische Dschinn für Zauberer arbeiten, Rache an Menschen üben oder den Menschen als Geliebten ansehen. Sie sind einfach, wie die meisten menschliche Muslime auch, voll Unwissenheit und Sünden.

Wenn der Dschinn Muslim ist, muss man von Gebet und guten Taten sprechen. Die religiösen Praktiken von Dschinn unterscheiden sich von unseren, aber es gibt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Man kann ihm sagen, dass er über islamische Praktiken mit muslimischen Dschinn in Moscheen oder direkt in Mekka lernen kann.

Nicht-muslimischen Dschinn predige man in zwei Schritten: Der Dschinn muss zuerst erkennen, dass der Islam die Wahrheit ist. Der zweite Schritt ist, ihn zum Konvertieren zu bringen.

Man sollte nicht damit beginnen, ihn zu bitten, ein Muslim zu werden, denn das wäre so, als würde man einen Fremden bitten, Muslim zu werden. Man kennt nicht seinen gegenwärtigen Glauben oder seine Kenntnis über Islam. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass er auf diese Bitte eingeht. Darüber hinaus könnte eine solche Einführung den Rest der Diskussion beeinträchtigen. Bevor man ihn bittet, Muslim zu werden, stelle man sicher, dass er die Wahrheit des Islam erkannt hat. Man fängt eine Diskussion an, ohne zu hetzen.

Einige Dschinn wollen ihre Religion nicht nennen oder darüber diskutieren. Man versuche trotzdem, den Dschinn zum Sprechen zu bringen. Wenn er auf die Frage „Welches ist deine Religion?“ nicht antwortet, frage man: „Bist du muslimisch, christlich, jüdisch oder atheistisch?" „Du hast keine Religion?"

Wenn er keine Antwort gibt, kann man sagen: „Willst du deine Religion nicht sagen?" Wenn er antwortet: „Nein", kann man fragen, „Warum nicht?" und so versuchen, eine Diskussion in Gang zu bringen. Schließlich kann man versuchen, den Grund seiner Ablehnung zu erraten und ihn zu provozieren, wie zum Beispiel: „Du willst deine Religion nicht nennen, weil du weißt, dass sie falsch ist!" Oder: „Du weißt, dass du Muslim werden wirst, wenn du mit uns sprichst, deswegen schweigst du!“

Wenn er sagt: „Ja", frage man sofort, „Wenn du weißt, dass deine Religion falsch ist, gibt es irgendeinen Grund, ihr weiter anzuhängen?" Oder: „Wenn du weißt, dass du überzeugt werden wirst, gibt es einen Grund für dich, dich zu weigern, Muslim zu werden?"

Man verwende keine wissenschaftlichen oder rationalen Argumente, sondern frage ihn, ob er weiß, was der Koran ist. Wenn er es nicht weiß, oder es weiß, aber nicht erkennt, dass es Allahs Buch ist, sage man ihm: „Um Seine Existenz zu beweisen, sendet Allah Propheten mit Wundern. Das Wunder des letzten Propheten Mohammed, Segen und Friede sei auf ihm, ist der Koran. Es ist ein Wunder für Menschen und Dschinn. Sein sprachlicher und wissenschaftlicher Inhalt ist für Menschen ein Wunder. Für euch ist es ein Wunder, da es Dschinn verbrennt, wenn sie ungläubig oder ungehorsam sind. Ich werde den Koran lesen, damit du es selbst überprüfen kannst." Dann lese man die Sure ar-Rahman Verse 33-35:

Yaa m'aschral jinni wal insi inistata'tum an tanfusuu min aqthaaris-samawaati wal ardhi fanfusuu. La tanfusuuna illa bisulthaan. Fa bi ayi alaa-i rabbikumaa tukassibaan. Yursalu ‘alaikumaa schuwathum-min-naarin wa nuhaasun fala tantashiraan.

O Wesen der Dschinn und der Menschen! Wenn ihr imstande seid, die Grenzen der Himmel und der Erde zu durchdringen, dann dringt hindurch. Doch ihr werdet nicht imstande sein durchzudringen, es sei denn mit der Macht (eures Herrn). Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen? Entsandt werden soll gegen euch eine lodernde Flamme aus Feuer und Kupfer; dann werdet ihr beide euch nicht zu helfen wissen.

Den Dschinn aufzufordern, zuzuhören und damit seine Aufmerksamkeit bekommen, macht ihn verwundbarer und schmerzt ihm mehr. Wenn man mit einem Dschinn diskutiert und sieht, dass die Diskussion nutzlos ist, sage man ihm: „Hör gut zu!“ Er wird sagen: „Ja?“ Und dann rezitiert man mit voller Intensität.

Man frage den Dschinn, ob die Rezitation ihn verbrannt hat, und dass er erkennen soll, dass der Qur'an das Wort Gottes ist. Wenn er dies erkennt, erkennt er gleichzeitig, dass Muhammad s.a.w. der Gesandte Gottes ist.

Der Unterschied zwischen Da'wah für Dschinn und Da'wah für Menschen ist, dass Dschinn wesentlich unkomplizierter und direkter sind. Wenn man sie mit der Wahrheit konfrontiert, ergeben sie sich meist. Ein unanfechtbares Argument reicht normalerweise aus, um sie zu überzeugen, mit der Genehmigung Allahs.

Wenn man es jedoch nicht schafft, den Dschinn davon zu überzeugen, dass Islam die Wahrheit ist, denke man nochmal darüber nach, was man vielleicht falsch gemacht hat und stärke seine schwachen Punkte. Worauf man achten muss ist, nicht den Zorn und die Arroganz des Dschinn zu provozieren. Bei jedem Mal verbessere man seine Methoden. Niemals aufgeben!

Es gibt viele Gründe, warum ein Dschinn es ablehnt oder unschlüssig ist zu konvertieren, selbst wenn er bereits die Wahrheit erkannt hat. Wenn man erkennt, dass etwas ihn davon abhält, sollte man ihn direkt danach fragen, oder ihn fragen, ob er Muslim werden möchte, anstatt es ihm zu befehlen und Druck auszuüben. Die sanfte Methode ist auch angenehmer für den Heiler und den Patienten, und der Dschinn könnte Muslim werden und nützlich für Islam.

Der erste Grund, warum der Dschinn den Übertritt zum Islam ablehnt ist der, er weiß, dass er den Körper nun zu verlassen hat. Dies kann oder will er nicht, weil entweder Magie ihn festhält, weil er den Patienten liebt, an ihm Rache üben möchte, oder weil der Patient ihm Unterkunft gibt.

In diesen Fällen darf man nicht versuchen, ihn zu überzeugen, zu gehen, sondern muss Glauben und Handlung trennen: Er kann den Glauben akzeptieren, auch wenn er nicht bereit ist, sofort zu praktizieren. Man predige ihm, Allah zu lieben und dankbar zu sein für das, was Er ihm gegeben hat, und dass es bedeutet, Ihn als unseren Gott zu nehmen und seinen Propheten und dessen Botschaft zu akzeptieren.

Der zweite Grund, warum der Dschinn den Übertritt zum Islam ablehnt ist, weil er Einwände gegen den Islam hat. Es liegt in der Verantwortung des Raqi, den Islam richtig darzustellen. Aber Achtung! Man sei aufrichtig und versuche nicht, ihn zu täuschen! Man sage nichts, wo man sich nicht ganz sicher ist.

Der dritte Grund ist, dass der Dschinn an sich nicht interessiert ist an Religion oder Gott. Also erinnere man ihn an die Gnade Allahs, die Er uns erweist, und die Vorteile der Religion in dieser und der nächsten Welt.

Der vierte Grund ist, dass er nach wie vor Rache üben will. Man muss dem Dschinn dann erklären, dass der Patient ihn nicht absichtlich verletzt hat, und dass er bereits genug gelitten hat und es somit keinen Grund mehr gibt, die Rache weiter fortzuführen. Und dass Vergebung eine wichtige Tugend ist, die einen zum Paradies führt.

Der fünfte Grund ist, dass der Dschinn den Liebhaber nicht verlassen will. Man muss ihn fragen, ob er selber eine erzwungene Heirat akzeptieren würde. Man mache ihm klar, dass Allah keine Heirat zwischen Dschinn und Menschen akzeptiert und er den Menschen, den er vorgibt zu lieben, damit unterdrückt und schadet.

Ende der Fahnenstange

Man kann natürlich nicht ewig und drei Tage mit dem Dschinn diskutieren. Irgendwann muss man ihn auffordern, den Körper zu verlassen, was er natürlich nicht kann, wenn er noch mit Magie festgebunden ist. Man kann ihn fragen, ob er selbst die Magie beseitigen kann, was unwahrscheinlich ist, aber man kann es versuchen.

Wenn das nicht geht, sage man ihm, er solle Muslim werden und Allah bitten, ihm einen Ausweg zu verschaffen und den Patienten zu heilen. Man sage ihm, dass bei der nun folgenden Koranrezitation der Effekt der Magie reduziert wird, und dass er dann nach einer Lücke und einem Ausweg suchen soll. Wenn man den Qur'an liest, wird der Dschinn verbrannt und zieht sich zusammen und wird extrem klein, um weniger verbrannt zu werden. Dadurch wird es ihm leichter, den Körper zu verlassen, vor allem, wenn wir es mit Hijamah unterstützen. Wir informieren ihn, dass wir „ihm helfen“, den Körper zu verlassen, indem wir Qur'an lesen und die Magie angreifen.

Danach sollte man die Behandlungsmethoden wieder aufnehmen. Sollte der Dschinn dann anfangen zu schreien, gibt man ihm eine weitere Gelegenheit, spricht ihm das Glaubensbekenntnis vor und lässt ihn möglichst schwören, nicht mehr in diesen und auch nicht irgendeinen anderen Körper in Zukunft einzufahren. Dann sollte er sich verabschieden, und der Patient das Bewusstsein wieder erlangen.

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weiter zu:

Fangen, Kontrolle und Töten von Dschinn
Gewalttätige Dschinn sind glücklicherweise eine kleine Minderheit bei Ruqyah. Viele der Dschinn werden herumschreien, drohen und versuchen zu erschrecken, aber die Zahl derer, die tatsächlich bereit sind, ihre Drohungen auszuführen, ist relativ klein...

Ruqyah - Islamischer Exorzismus

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