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Autor: tauhid.net

Die Dschinn

Der Glaube an die Existenz von Dschinn ist ein integraler Bestandteil des Islam, da der Qur'an über die Existenz der Menschen und Dschinn spricht. Es gibt sogar eine Sure namens ,Al-Jinn'. Sowohl Menschen als auch Dschinn wurden von Allah s.w.t. erschaffen, um Ihm zu dienen und anzubeten (Sure ad-Dariyat 56).

Dschinn sind feinstoffliche Wesen, die normalerweise nichts mit uns zu tun haben. Sie haben wie Menschen die Fähigkeit zu reflektieren und einen freien Willen zu wählen (im Gegensatz zu Engeln und Tieren), warum sie auch verantwortlich für ihre Taten sind.

Das Wort "Jinn" im Arabischen bezieht sich auf etwas, was verborgen und unsichtbar ist. In dieser Welt sehen die Dschinn uns, wir können sie aber nicht sehen (im Jenseits ist dies umgekehrt), es sei denn, wir sind selber von einem Dschinn besessen oder sie nehmen eine uns sichtbare Form an, mal als Menschen, aber meist als schwarze Tiere. (Für den Otto-Normalbürger gehören Hexen mit schwarzen Katzen, die Kinder Satan opfern, ins Reich der Märchen, genauso wie Zauberer und all die fabelhaften Wesen wie Feen und Kobolde.)

Nimmt der Dschinn eine für uns sichtbare Form an, kann er nicht wieder verschwinden, solange wir ihn ansehen. Dies macht ihn überaus verwundbar, denn kommen die Dschinn in unsere Welt, können sie leicht (mit Gottes Wort) bekämpft werden, so ähnlich, wie ein Hai auf dem Festland. Furcht vor den Dschinn ist deswegen unangebracht. Allerdings ist eine genaue Definition von "ihrer" und "unserer" Welt schlecht möglich, da sie sich in beiden bewegen und agieren können und diese Welten quasi verwoben oder parallel sind. "Unsere Welt" ist, wenn sie für uns sichtbar oder wahrnehmbar werden, während "ihre Welt" ghaib oder dort ist, wo wir sie (normalerweise) nicht sehen können.

Der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: "Die Dschinn sind von drei Arten: Eine Art hat Flügel hat, und sie fliegen durch die Luft; eine Art, die wie Schlangen und Hunde aussieht; und eine Art, die für eine Pause anhält und dann ihre Reise wieder aufnimmt." [al-Tahhaawi in Mushkil al-Athaar, 4/95, al-Tabaraani in al-Kabir]

Es gibt gläubige Dschinn und ungläubige. Die boshaften ungläubigen Dschinn sind die Satane (Shaytan, Mehrzahl Shayateen). Ein schlimmer Satan wird Maarid (Dämon) genannt. Falls er noch schlimmer ist und zugleich stark, so wird er Ifrit und in der Mehrzahl Afaart genannt.

Der mächtigste aller Dschinn ist Iblis selbst. Er befehligt wie ein General seine Truppen und hat Heerführer.

Jabir bin Abdullah r.a. berichtete, dass der Prophet s.a.w. sagte: "Der Thron von Iblis ist auf dem Meer und er sendet seine Truppen aus um Fitna (Übel, Zwietracht) zu verbreiten unter den Leuten. Der Größte (bzw. Beste) von ihnen, aus seiner Sicht, ist derjenige, der am meisten Fitna verursacht. Einer der Satane würde nach einer Mission zurückkehren und Iblis berichten: "Ich habe dies und jenes getan!" Iblis würde antworteten: "Du hast nichts vollbracht!" So würde ein anderer kommen und sagen: "Ich habe diese und jene Person nicht verlassen, ohne sie von seiner Frau zu trennen." Da nähert sich Iblis diesem Satan und sagt zu ihm: "Wie gut du doch bist!" [Muslim 17.157]

Das Ziel von Iblis ist es, so viele Menschen wie möglich in die Irre zu leiten, damit sie ihm im Jenseits in die Hölle folgen. Er ist unser Erbfeind schlechthin, mit dem es keinen Frieden geben kann. Er hasst uns Menschen, weil wir der Grund seiner Verdammung waren. Er war eifersüchtig auf den Menschen und fühlte sich als etwas Besseres, weswegen er sich nicht vor Adam niederwerfen wollte:

Und als Wir zu den Engeln sprachen: "Werft euch vor Adam nieder!" da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er sagte: "Soll ich mich vor einem niederwerfen, den Du aus Ton erschaffen hast?" Er sagte (weiter): "Was denkst Du? Dieser ist es, den Du höher geehrt hast als mich! Willst Du mir eine Frist bis zum Tage der Auferstehung geben, so will ich gewiss Gewalt über seine Nachkommen - bis auf einige wenige - erlangen." Er (Allah sprach: "Fort mit dir! Und wer von ihnen dir folgt - wahrlich, die Hölle soll deren aller Lohn sein, ein ausgiebiger Lohn. Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst, und treibe dein Ross und dein Fußvolk gegen sie und habe an ihren Vermögen und Kindern teil und mache ihnen Versprechungen." - Und Satan verspricht ihnen nur Trug. "Über Meine aufrechten Diener aber wirst du gewiss keine Macht haben." Und dein Herr genügt als Beschützer. [Al-Isra' 61-65]

O Kinder Adams, lasset Satan euch nicht verführen, (so) wie er eure Eltern aus dem Garten vertrieb und ihnen ihre Kleidung entriss, um ihnen ihre Scham zu zeigen. Wahrlich, er sieht euch, er und seine Schar, von wo ihr sie nicht seht. Denn seht, Wir haben die Satane zu Freunden derer gemacht, die nicht glauben. [Al-Araf 27]

Und wenn du den Qur'an liest, so suche bei Allah Zuflucht vor Satan, dem Verfluchten. Wahrlich, er hat keine Macht über die, welche da glauben und auf ihren Herrn vertrauen. Siehe, seine Macht erstreckt sich nur auf jene, die bei ihm Beistand suchen und die (Allah) Götter zur Seite stellen. [An-Nahl 98-100]

Allah befiehlt uns, Schutz bei Ihm vor Satan zu suchen, damit er uns nicht in die Irre leiten kann. Wer Satan folgt, empfindet seine Gedanken und Taten als gut, vernünftig und wohlgefällig, er wird aber am Ende immer feststellen, dass er nur Trug hinterhergelaufen ist:

Und da ließ Satan ihnen ihre Werke als wohlgefällig erscheinen und sagte: "Keiner unter den Menschen soll heute etwas gegen euch ausrichten können, und ich bin eure Stütze." Als jedoch die beiden Heerscharen einander ansichtig wurden, da wandte er sich auf seinen Fersen um und sagte: "Ich habe nichts mit euch zu schaffen; ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Allah; und Allah ist streng im Strafen." [Al-Anfal 48]

Satan wurde verflucht wegen seiner Arroganz, und genau diese Arroganz versucht er, auch dem Menschen einzuflüstern in der Art von: "Ich bin besser als er! Wer arrogant ist, folgt Satan, und der Prophet s.a.w. sagte, dass niemand mit einem Senfkorn Arroganz ins Paradies kommt. Satan versucht auch stets, uns dazu zu bewegen, Allah s.w.t. etwas an die Seite zu stellen, z.B. indem wir unsere Taten nicht mehr allein für Allah tun, sondern um damit Lob und Prestige zu erlangen (Riya).

Wenn wir hier das Wort "Satan" benutzen, der uns in die Irre führt, so ist dies nicht Iblis selbst, sondern einer seiner Untergebenen. Jeder Mensch wird von einem Dschinn begleitet, den man den Qarien nennt, seinen persönlichen Satan, der mit Ruqyah nicht zu vertreiben ist, denn dieser ist von Allah selbst bestimmt, und Allahs Bestimmung wird nicht durch Allahs Wort aufgehoben. Dieser Qarien verleitet eine Person, böse Dinge zu tun und sich gegen Allahs Gesetz aufzulehnen. Am Jüngsten Tag werden dann die Person und sein Qarien einen Disput vor Allah führen:

Sein Gefährte (der Qarien) spricht: "O unser Herr, ich verführte ihn nicht zur Übertretung, sondern er selbst ging weit in die Irre." Er spricht: "Streitet nicht vor Mir, wo Ich euch doch die Warnung im voraus gesandt hatte. [Al-Qaf 26-27]

Abd-Allah ibn Mas'ood r.a. (radiallahu anhu - Möge Allah zufrieden mit ihm sein.) berichtete, dass der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: "Es ist niemand unter euch, dem nicht ein Gefährte von den Dschinn zugewiesen wurde." Sie fragten: "Sogar dir, o Gesandter Allahs?" Er sagte: "Sogar mir, aber Allah hat mir mit ihm geholfen und er wurde Muslim (oder: und ich bin sicher vor ihm), so dass er mich nur auffordert, das zu tun, was gut ist." [Muslim]

Nach einem anderen Bericht, "... Es ist ihm ein Begleiter von den Dschinn und ein Begleiter von den Engeln zugewiesen."

Im Qur'an werden Undank und Unglauben synonym verwendet. Wer ungläubig ist, leugnet sowohl Allah, als auch alles von Allah s.w.t.Gegebene. Undank macht sich oft in Verschwendung bemerkbar:

Denn die Verschwender sind Brüder der Satane, und Satan war undankbar gegen seinen Herrn. [Al-Isra' 27]

Man darf sagen, dass Satan und seine Schar uns genau das Gegenteil einflüstern wollen, von dem was man Tugenden nennt. Die allerwichtigste Tugend ist der Glaube an den Einen Gott, ferner Taqwa (Gottesfurcht), Demut, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Treue, Dankbarkeit, rechter Vorsatz, Sauberkeit, Tapferkeit, Genügsamkeit, Schamhaftigkeit, Selbstlosigkeit, Großzügigkeit, Fleiß, Sanftmütigkeit, Verantwortungsbewusstsein und so weiter. Je mehr wir diese Tugenden verwirklichen und die Sunnah des Propheten s.a.w. befolgen, desto sicherer sind wir vor den Satanen.

Ungläubige Dschinn sind dunkel, und je böser sie sind, desto schwärzer werden sie. Dagegen sind gläubige Dschinn hell, und je mehr Gutes sie tun, desto mehr Licht bekommen sie, bis sie fast auf der Stufe von Engel stehen und Aufträge von ihnen annehmen können, z.B. gläubigen Menschen zu helfen.

Es gibt männliche und weibliche Dschinn, die Nachkommen haben können wie Menschen auch. Sie heiraten aber nicht. Es genügt, sich zu lieben.

Dschinn können auch Geschlechtsverkehr mit Menschen haben, vor allem während des Traums, und am Geschlechtsverkehr von Menschen teilnehmen, wenn man vergisst, davor "Bismillah" zu sagen.

Dschinn leben gerne in leerstehenden Häusern und auf Friedhöfen, weswegen dort in der Tat eine etwas gruselige Atmosphäre herrschen kann, die aber nicht von Gespenstern herrührt, an die Muslime nicht glauben, aber in der Tat von "bösen Geistern". Sind die bösen Dschinn in unseren Häusern, rufen sie Albträume hervor, besonders bei Kindern.

Im Haus bevorzugen Dschinn "stille Ecken", wo sie ihre Ruhe haben, z.B. den Dachboden. Gläubige Dschinn leben oft in muslimischen Häusern und beschützen die Bewohner gegen Satane, verlassen das Haus aber, wenn die menschlichen Bewohner Gott ungehorsam sind. Leider sind fromme Dschinn selten. Wie bei Menschen auch, kümmern sich die meisten Dschinn nur um ihr tägliches Leben.

Dschinn leben auch im Wald, in der Wüste und auf dem Meer, und finden Unterschlupf in Bildern von beseelten Geschöpfen, vor allen Statuen. Die ungläubigen Dschinn treiben sich ebenfalls gerne auf Märkten und in Einkaufszentren herum, wo sie Unfug anstellen und lieben Gestank, weswegen man sie zuhauf auf der Toilette antrifft und allgemein an schmutzigen Orten. Dazu zählt z.B. auch der Sink im Spülbecken, wo sich die Essensreste sammeln, weswegen man dort nicht kochendes Wasser hineingießen sollte. Man könnte einen Dschinn verbrühen, der dann Rache an einem übt.

Dschinn ernähren sich von alten Knochen und Essensresten (die man deshalb nicht rumstehen lassen sollte, weil dies quasi eine Einladung für die Dschinn ist)

Ibn Mas'ood r.a. sagte: "Der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: "Jemand von den Dschinn rief mich, und ich ging mit ihm und rezitierte den Qur'an für sie." Er führte uns und zeigte uns die Spuren, wo sie gewesen waren und die Spuren ihrer Lagerfeuer. Sie baten ihn um Nahrung und er sagte: "Ihr könnt jeden Knochen haben, auf den der Name Allahs erwähnt worden ist und in euren Besitz kommt, genauso wie Fleisch, und allen Kot als Nahrung für eure Tiere." Der Prophet s.a.w. sagte: "So verwendet diese Dinge nicht, um euch zu reinigen (von der Notdurft), denn sie sind das Essen und die Versorgung eurer Brüder." [Muslim 450]

Dschinn haben unterschiedliche Charaktere wie Menschen auch. Sie haben ihre eigenen Sekten und Gruppen, und es gibt Muslime, Juden, Christen, Katholiken, Buddhisten, Hindu, Atheisten und Sonnenanbeter unter ihnen.

Sie haben ein einfaches Leben im Vergleich zum Menschen, da sie nichts herstellen, obwohl sie die Fähigkeit dazu durchaus haben, wie wir aus dem Qur'an wissen, wo der Prophet Sulaiman a.s. (alaihis salam - auf ihm sei Frieden) sie benutzte, um Paläste und vielerlei Dinge herzustellen. Er ließ sie auch im Meer tauchen, was bedeutet, dass zumindest eine Gruppe von ihnen im Wasser leben kann.

Dschinn fühlen mehr als das sie denken, obwohl sie durchaus Informationen gut memorieren können. Aber sie verarbeiten und verknüpfen diese Informationen nicht wie Menschen und erscheinen deswegen relativ dumm bzw. ungebildet. Sie haben keine Bücher und gehen auch nicht zur Schule. Ihr Wissen bekommen sie davon, dass sie den Menschen oder anderen Dschinn lauschen. Viele haben allerdings ergiebig Erfahrung, weil sie schon sehr alt sind, manchmal tausende Jahre alt.

Wenn ein Dschinn in den Körper eines Menschen eindringt, überträgt er seine Gedanken und Gefühle in einer subtilen Form, sodass der Mensch sie gemeinhin als seine eigenen Gedanken und Gefühle interpretiert. Der Mensch fängt an, dass zu hassen, was der Dschinn hasst; das zu lieben, was der Dschinn liebt; wird wütend, wenn der Dschinn wütend wird; hat Angst, wenn der Dschinn Angst hat usw.

In der gleichen Weise, wie ein Dschinn dem besessenen Menschen seine Gedanken und Gefühle aufdrängt, kann allerdings auch ein Mensch dem Dschinn seine Gedanken und Gefühle aufdrängen und kann ihn überkommen und beherrschen. Selbst Ungläubige kennen Sprichwörter wie "den inneren Schweinehund überwinden"! Jedesmal, wenn der Dschinn seine negativen Gedanken oder Gefühle sendet, kontert man, indem man gegenteilige, positive Gedanken denkt. Dies schwächt den Dschinn beträchtlich.

Dschinn sind aus reinem, rauchlosen Feuer gemacht (sie bestehen aber nicht aus Feuer), und lösen beim Menschen ein "hitziges Temperament" aus, bei dem die Menschen die Selbstkontrolle verlieren, weshalb der Prophet s.a.w. immer wieder geraten hat, nicht zornig zu werden. Man kennt die Ausdrücke wie "glühender Zorn", "brennender Neid", "brennende Habgier", "glühender Hass" und so weiter. Rauch ist ihr Element, und jeder erfahrene Raqi wird bestätigen können, dass ohne Ausnahme alle Raucher einen oder mehrere Dschinn in sich haben, genauso wie alle, die irgendeine andere Art von Sucht haben (selbst Kaffein kann bereits dazu zählen). Bleiben die Dschinn für längere Zeit im Körper, rufen sie oft Krankheiten hervor, sowohl physische, mentale als auch psychische. Wenn sie im Körper sind, halten sie sich zumeist in den Blutbahnen auf, weswegen sie meist Krankheiten hervorrufen, die mit Blut zu tun haben.

Der Prophet s.a.w. sagte: "Satan zirkuliert im Körper so wie Blut im Körper zirkuliert." [Buchari 3.251]

Alle schlechten Gedanken, die wir unterhalten, öffnen die Türen für Angriffe der Dschinn. Jeder schlechte Gedanke gebiert wieder schlechte Gedanken, und jede schlechte Tat gebiert wieder schlechte Taten, solange wir uns nicht an Gott erinnern und Buße tun, also einen anderen Weg einschlagen und andere Gedanken unterhalten. Deswegen müssen wir die Kontrolle über unsere Gedanken erreichen, und zwar vor allem durch Gottgedenken.

Und wenn du von einem Flüstern Satans heimgesucht wirst, dann nimm deine Zuflucht bei Allah. [Fussilat 36]

Gottgedenken (Dhikr) ist der Schlüssel zum Ruqyah und die ultimative Waffe, die wir gegen Satan und seine Schar einzusetzen haben. Das Wort " Ruqyah " bedeutet " Zuflucht suchend " oder " schützen " oder auch " bewaffnet gegen Zauberei ". Und das beste Dhikr und somit die beste Waffe und die beste Zuflucht ist das Lesen des Qur'ans. Damit können wir nicht nur den Einflüsterungen begegnen, sondern sogar die Dschinn vernichten.

Und Wir senden vom Qur'an das hinab, was eine Heilung und Barmherzigkeit für die Gläubigen ist; den Ungerechten aber mehrt es nur den Schaden. [Fussilat 82]

Wenn jemand gute Fortschritte in Islam macht, wird ihm Iblis gegebenenfalls einen speziellen Satan schicken, der ihn in die Irre leiten soll. Wenn die Person bereits seine Gedanken und Emotionen unter Kontrolle gebracht hat, und er deswegen nur sehr schwer in die Irre geleitet werden kann, wird er von den Satanen als gefährlich eingestuft.

In allen Kulturen dieser Welt waren und werden Dschinn benutzt (siehe auch das Kapitel "Dschinn in anderen Religionen und Kulturen). Besonders bei "Naturheilern" wie Schamanen und Medizinmännern ist das "Vertreiben böser Geister" üblich und eigentlich eine für alle Beteiligten "vorteilhafte" Situation: Der Dschinn, den der Medizinmann schickt, um die Krankheit zu heilen (wenn diese durch einen anderen Dschinn verursacht wurde, den er dann austreibt) bekommt sein Opfer, der Medizinmann wird vom Patienten bezahlt, und der Patient wird geheilt. Alle sind zufrieden! Schade nur, dass dies alles haram ist!

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weiter zu:

Sihr (Magie) und 'Ain (Böses Auge)
Magie ist eine Form der Teufelsverehrung, bei der die Menschen Satan rituelle Opfer bringen, damit die Dschinn "übernatürliche Dinge" für sie tun, in erster Linie anderen Menschen schaden. Allah verspricht Menschen, die die "Service-Leistungen" der Dschinn in Anspruch nehmen, die Hölle...

Ruqyah - Islamischer Exorzismus

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